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Wingcopter

Vor wenigen Tagen hatten Wingcopter und die Muttergesellschaft der japanischen ANA-Airline ein Gemeinschaftsprojekt vereinbart

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Wingcopter entwickelt Lieferdrohne weiter

Das Unternehmen aus dem Umfeld der TU Darmstadt konkurriert mit internationalen Konzernen wie Google oder Amazon um die Entwicklung leistungsfähiger Lieferdrohnen.

Weiterstadt. Das hessische Start-up Wingcopter kommt mit der Entwicklung seiner Lieferdrohne voran. Der am Dienstag vorgestellte neue Typ „Wingcopter 198“ ist erstmals in der Lage, bei einem Flug nacheinander drei verschiedene Adressen mit Waren zu beliefern, wie das Unternehmen in Weiterstadt bei Darmstadt mitteilte. Zudem kann ein Drohnen-Pilot nun gleichzeitig zehn Drohnen auf einmal steuern. Die Serienproduktion nach EU-Qualitätsmaßstäben für die Luft- und Raumfahrttechnik werde in Kürze beginnen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Vor wenigen Tagen hatten Wingcopter und die Muttergesellschaft der japanischen ANA-Airline ein Gemeinschaftsprojekt vereinbart, um entlegene Gegenden des Inselstaates mit Medikamenten und anderen wichtigen Gütern zu versorgen. Ziel sei der Aufbau eines Liefernetzes in ganz Japan.

Das Unternehmen aus dem Umfeld der TU Darmstadt konkurriert mit internationalen Konzernen wie Google oder Amazon um die Entwicklung leistungsfähiger Lieferdrohnen. Das mit Tragflächen ausgestattete Gerät aus Hessen kann senkrecht aufsteigen und dann auf der Strecke auch bei widrigen Wetterverhältnissen wie ein Propeller-Flugzeug fliegen. Die Schlüsselinnovation sind dabei die von Mitgründer Jonathan Hesselbarth entwickelten Schwenkrotoren, die sich Wingcopter bereits 2012 patentrechtlich hat schützen lassen. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LUFTFRACHT & AIRCARGO.

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