Insolvenz

Das österreichische Transportunternehmen Anton Windisch ist in die Insolvenz gerutscht

©dpa/Picture Alliance/ Sören Stache

Windisch meldet Konkurs an

Das Transportunternehmen aus dem österreichischen Engelhartsstetten ist zahlungsunfähig. Vom Konkurs betroffen sind 73 Gläubiger und 38 Dienstnehmer.

Engelhartstetten. Das österreichische Transportunternehmen Anton Windisch aus Engelhartsstetten ist insolvent Das berichtet die Gläubigerschutzorganisation Kreditschutzverband von 1870 (KSV). Als Gründe für die Insolvenz werden vom Schuldnerunternehmen angeführt, dass die Hausbank die Finanzierung des Unternehmens reduziert habe. Ferner seien bei einer Großbaustelle der Nordautobahn A5 bedingt durch Schlechtwetter teure Stehzeiten angefallen, die Windisch wirtschaftlich nicht verkraftet hat.

Vom Konkurs betroffen sind 73 Gläubiger und 38 Dienstnehmer. Das 22 Jahre alte Einzelunternehmen ist mit 3,2 Millionen Euro verschuldet. Eine Fortführung des Unternehmens unter Aufsicht des Insolvenzverwalters ist nach Informationen des KSV geplant. Zum Masseverwalter wurde Rechtsanwältin Ulla Reisch in Wien bestellt. Die erste Berichts- und Prüfungstagsatzung ist am 11. Januar 2017 angesetzt. (mf)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ÖSTERREICH – TRANSPORT & LOGISTIK.

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