Wiener Hafen Containerterminal Wiencont
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Die zweite Baustufe der Landgewinnung konnte bereits fertiggestellt werden und die erste Bauphase des Ausbaus des neuen Containerterminals geht rasch voran

©Wiener Hafen

Wiener Hafen erhält Förderung

Der Donauhafen in der österreichischen Landeshauptstadt soll für drei Millionen Euro ausgebaut werden.

Wien. Der Hafen Wien, ein Unternehmen der Wien Holding, wird weiter ausgebaut. Für die Landgewinnung im Hafenteil Freudenau sowie für den weiteren Ausbau des Containerterminals Wiencont im gleichen Hafenteil bekommt der Hafen von der österreichischen Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft (SCHIG) eine Förderung in Höhe von 3 Millionen Euro. Diese Gesellschaft managt im Auftrag der Republik Österreich Förderungen wie diese für den Wiener Hafen. Landgewinnung  bedeutet, dass im Hafen Freudenau das Hafenbecken teilweise zugeschüttet und dadurch 70.000 Quadratmeter zusätzliche Manipulationsfläche geschaffen wird.

Der Wiener Hafen mit seinen drei Hafenteilen Lobau, Albern und Freudenau ist das größte trimodale Hub in Österreich mit optimaler Anbindung an Straßen, Wasserstraßen und die Schiene. Wöchentlich werden hier rund 100 Container-Züge zu den europäischen Nord- und Südhäfen abgefertigt Bereits im Jahr 2013 erhielt der Hafen von der Europäischen Union eine Förderung in Höhe von 5 Millionen Euro für Infrastrukturausbauten. Im Wiener Hafen sind derzeit 100 Unternehmen aus der Logistik- und Handelsbranche angesiedelt, die 5000 Menschen beschäftigen. Der Jahresumschlag liegt bei rund 7 Millionen Gütertonnen und rund 450.000 Standardcontainern. (mf/ag)

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