Elbfähre in Magdeburg

Im Sommer und Herbst 2018 war aufgrund niedriger Wasserstände monatelang so gut wie keine Güterschifffahrt auf der Elbe möglich

©Peter Gercke/dpa/picture-alliance

Weniger Güterumschlag an Binnenhäfen in Sachsen-Anhalt

Im vergangenen Jahr wurden rund 5,7 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen - fast ein Fünftel weniger als 2017. Grund sind niedrige Wasserstände.

Halle. An den Binnenhäfen in Sachen-Anhalt sind 2018 so wenige Güter wie seit 24 Jahren nicht mehr umgeschlagen worden. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 5,7 Millionen Tonnen Güter auf die ankommenden und abgehenden Schiffe im Land verladen, wie das Statistische Landesamt in Halle am Dienstag mitteilte. Das waren knapp 17 Prozent weniger Güter als 2017. Dieser Tiefstand wurde zuletzt 1994 mit 5,4 Millionen Tonnen unterschritten. Im Sommer und Herbst 2018 war aufgrund niedriger Wasserstände monatelang so gut wie keine Güterschifffahrt auf der Elbe möglich.

Fast ein Viertel der Güter waren 2018 Erze, Steine, Erden und andere Bergbauerzeugnisse. Bei einem Fünftel der Waren handelte es sich um Gefahrgut. Aber auch Güter aus der Land- und Forstwirtschaft und der Fischerei wurden an den Häfen und Umschlagstellen im Land verladen. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BINNENSCHIFFFAHRT & MULTIMODALE TRANSPORTE.

1000px 588px

Binnenschifffahrt & multimodale Transporte, Logistikregion Sachsen und Sachsen-Anhalt


WEITERLESEN: