E-Highway, Oberleitungs-Lkw, Schleswig-Holstein, A1

Ein Gutachter hat beim E-Highway Verstärkungen an den Auslegern empfohlen (Symbolfoto)

©Markus Scholz/dpa/picture-alliance

Weitere Verzögerung bei E-Highway in Schleswig-Holstein

Die Aufnahme des Probebetriebs auf dem so genannten E-Highway für Oberleitungs-Lkw in Schleswig-Holstein verzögert sich erneut.

Lübeck/Kiel. Am so genannten E-Highway auf der Autobahn A 1 zwischen Reinfeld und dem Autobahnkreuz Lübeck gibt es weitere Verzögerungen. Ein Gutachter hat laut einem Bericht der „Lübecker Nachrichten“ Verstärkungen an den Auslegern empfohlen. „Da muss absehbar nachgebessert werden“, sagte der Sprecher des Verkehrsministeriums, Harald Haase, der Zeitung. Es gehe um Verstärkungen an den Befestigungslaschen für die Fahrdrähte, sagte Haase der „Deutschen Presse-Agentur“. In welchem Umfang solche Verstärkungen erforderlich werden, müssten die Prüfungen ergeben.

„Natürlich gehen wir hier auf Nummer sicher“, sagte Minister Bernd Buchholz (FDP) der Zeitung. „Wir wollen, dass der E-Highway funktioniert und müssen nun noch ein paar Sicherheitshürden überwinden.“ Der 21. September als Termin für die Aufnahme des Probebetriebs sei nicht zu halten. Wann es nun losgehen kann, ist offen. Dies hänge vom Ergebnis der Überprüfung aller 250 Masten ab, sagte Haase. Eigentlich war der Start schon für den Sommer vorgesehen.

Die Strecke auf der A 1 ist eine von bundesweit drei Teststrecken, mit denen das Bundesverkehrsministerium den Einsatz von Oberleitungssystemen zur Elektrifizierung schwerer Nutzfahrzeuge untersucht. Weitere Teststrecken gibt es in Hessen und Baden-Württemberg. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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