Straßensperre

Der Bau der Heideautobahn A 39 verzögert sich (Symbolfoto)

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Weiterbau der Heideautobahn A 39 verzögert sich

Wegen eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig verzögert sich der Weiterbau der A 39 – weitere Verhandlungen stehen im Oktober an.

Leipzig. Der Bau der Heideautobahn A 39 verzögert sich. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig beauftragte die Straßenplaner am Donnerstag, 11. Juli, einzelne Mängel in den Planungen zu beheben. Eine Ortsumgehung für Ehra-Lessien (Landkreis Gifhorn) übersteige die Kompetenz der niedersächsischen Straßenbaubehörde, sagte der Vorsitzende Richter Wolfgang Bier in der Urteilsbegründung. Auch beim Wasserrecht müssen die Planer noch einmal nachbessern.

Das Gericht hatte die Planungen für das erste Teilstück unter die Lupe genommen. Der Umweltschutzbund BUND sowie die Gemeinde Jembke hatten geklagt. Das Gericht stimmte dem BUND in einzelnen Kritikpunkten zu, die Klage der Gemeinde wies das Bundesverwaltungsgericht hingegen ab.

Die A 39 soll über 105 Kilometer Wolfsburg und Lüneburg verbinden. Vor dem Bundesgericht wurde zunächst über den Bau eines 14,2 Kilometer langen Teilstücks zwischen Wolfsburg und Ehra-Lessien verhandelt. Insgesamt elf Klagen waren dagegen eingegangen, verhandelt wurden sechs davon. Die übrigen wurden abgetrennt und zur Verhandlung auf den 29. Oktober verlegt. Sechs weitere Autobahn-Teilstücke sind in der Planungsphase. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION NIEDERSACHSEN.

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