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DHL Paketbote

In der Weihnachtszeit werden von den Paketdiensten bis zu 19 Millionen Sendungen pro Tag befördert

©picture alliance/Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Weihnachtsgeschäft stellt Paketbranche vor Herausforderungen

Onlinehandel und Paketdienste haben in der Vorweihnachtszeit besonders viel zu tun. Oft geht das nicht ohne Saisonkräfte. Doch diese zu finden, stellt viele vor eine Herausforderung.

Erfurt. Zur Bewältigung des stressigen Weihnachtsgeschäfts stellt die Paket- und Logistikbranche in Thüringen mehr Mitarbeiter ein als sonst. Im Paketzentrum von Deutsche Post DHL in Nohra müssten rund 70 Mitarbeiter eingestellt werden, um doppelt so viele Pakete wie üblich bearbeiten zu können, sagte Thomas Kutsch von DHL der Deutschen Presse-Agentur. In Nohra arbeiten derzeit bis zu 300 Mitarbeiter aus 50 Nationen. Ziel sei es, die Angestellten möglichst dauerhaft zu binden.

In Deutschland werden Berechnungen des Bundesverbands Paket- und Expresslogistik (BIEK) zufolge im November und Dezember 2019 rund 355 Millionen Sendungen an Privatpersonen gestemmt. Zu Spitzenzeiten werden demnach bis zu 19 Millionen Sendungen pro Tag befördert. Im Vergleich zum Weihnachtsgeschäft im Vorjahr wird mit Zuwächsen zwischen 7 und 8 Prozent gerechnet. Bundesweit werden im Weihnachtsgeschäft rund 25.000 zusätzliche Zusteller eingesetzt.

Der Paketdienstleister UPS zieht dagegen nach eigenen Angaben Arbeitskräfte aus anderen Abteilungen ab, um beim Ausliefern zu helfen. „Zu diesen Zeiten sind alle mit im Einsatz“, sagte Sprecher Holger Ostwald. Auch Familienangehörige von Beschäftigten würden als Aushilfen eingesetzt. Beim Onlinehändler Amazon gibt es einer Sprecherin zufolge aktuell keine Schwierigkeiten, geeignetes Personal zu finden. (dpa/fa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special KEP – KURIER-, EXPRESS-, PAKETDIENSTE.

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KEP – Kurier-, Express-, Paketdienste, Verband – BIEK, Deutsche Post DHL, UPS United Parcel Service, Amazon Logistik


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