Waberers Lkw

Um Kosten in der Corona-Krise, legt Waberer's einen Teil seiner Lkw-Flotte still

©Nicolas Maeterlinck/BELGA/dpa/picture-alliance

Waberer's holt Lkw von der Straße und hat neuen CEO

Der Transport- und Logistikdienstleister ist einer der größten Lkw-Flottenbetreiber in Europa. Die Corona-Krise zwingt das Unternehmen jetzt zu drastischen Maßnahmen.

Budapest. Der ungarische Transport- und Logistikriese Waberer’s hat wegen der Corona-Pandemie damit begonnen, europaweit einen Teil seiner rund 4.300 Sattelzüge umfassenden Flotte stillzulegen. Medienberichten zufolge könnte ein Fünftel oder sogar ein Viertel des Lkw-Fuhrparks betroffen sein. Fahrzeuge sowie Mitarbeiter sollen in den kommenden Tagen und Wochen nach Ungarn zurückgeführt werden, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Waberer’s will seine laufenden Ausgaben reduzieren und kündigte an, vorerst keine neuen Mitarbeiter mehr einzustellen.

Außerdem sollen die aktuellen Personalkosten überprüft werden. Lohnbeschränkungen und unbezahlter Urlaub für Mitarbeiter seien nicht ausgeschlossen, heißt es. Die Gewerkschaften würden bei den Überlegungen mit einbezogen.

Ziegler ist als CEO zurückgetreten

„Wir erleben gerade außergewöhnliche Zeiten, die uns leider auch zu außergewöhnlichen Maßnahmen zwingen“, teilte Waberer’s neuer CEO Barna Erdélyi mit. Er hoffe, dass im Unternehmen ausgewogene Entscheidungen getroffen werden könnten, um bei der aktuellen Krisensituation die finanzielle Zukunft des Unternehmens nicht zu gefährden.

Erdélyi, der bislang Finanzchef von Waberer's war, hatte erst tags zuvor seinen neuen Posten vom bisherigen CEO Robert Ziegler übernommen. Ziegler war im Februar 2019 zu Waberer’s gestoßen und hatte zuvor jahrelang bei DHL gearbeitet. Sein Rücktritt als CEO kam überraschend. Warum Ziegler Waberer’s verlässt, wurde nicht mitgeteilt. (kw)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special CORONA EPIDEMIEN & SEUCHEN – TRANSPORT UND LOGISTIK.

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Corona Epidemien & Seuchen – Transport und Logistik, Waberer’s Transport

  • 31.03.2020

    Wenzel Heiko

    Na die wird keiner vermissen

  • 01.04.2020

    Nietz

    Andere mit Dumpingpreisen ruinieren, Fahrer ausbeuten, weg mit diesem Unternehmen, for ever...

  • 02.04.2020

    Rolf Raasch

    Sollen bleiben wo sie sind billig Anbieter. Um die ist es nicht schade.

  • 01.04.2020

    Frank

    Die gehören eh raus aus Deutschland

  • 02.04.2020

    Ludi

    Dann nutz doch für den Transport statt den LkW den Güterverkehr auf der Schiene
    Bei dem läuft es immer besser


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