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VW hat einen Börsengang seiner Lkw-Sparte weiter im Blick

©Picture Alliance/dpa/Horst Galuschka

VW hält sich Börsengang von Lkw-Sparte weiter offen

Der Konzern will nach Medieninformationen noch diesen Monat damit beginnen, das Tochterunternehmen in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln.

Wolfsburg. Der Autobauer Volkswagen hat einen Börsengang seiner Lastwagen-Sparte weiter im Blick. „Wir halten uns auf dem Weg zum Global Champion alle Optionen offen”, teilte eine Sprecherin der Volkswagen Truck & Bus GmbH, zu der auch MAN und Scania gehören, am Sonntag auf Anfrage mit. Nach Informationen des „Handelsblatts” (Montag) will VW noch in diesem Monat damit beginnen, das Tochterunternehmen in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln, um so eine Grundlage für den Börsengang zu schaffen. Die Sprecherin wollte den Bericht nicht kommentieren.

Demnach sollen Investmentbanken um Investoren werben. Allerdings wolle der Konzern zunächst die Mehrheit behalten, schrieb das Blatt unter Berufung auf Insider. Bis es tatsächlich zu einem Börsengang kommt, müssten noch Vorstand und Aufsichtsrat sowie der Betriebsrat zustimmen, hieß es weiter. Zum 31. Dezember 2017 beschäftigte die VW-Nutzfahrzeugsparte 81.000 Mitarbeiter. 2016 verkaufte das Unternehmen 184.000 Lastwagen und Busse, etwas mehr als im Vorjahr. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special MARKT FÜR LKW & NUTZFAHRZEUGE.

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