Güterzug mit Flüsterbremse

Ein mit „Flüsterbremsen“ ausgerüsteter Güterzug

©Oliver Berg/dpa/picture-alliance

VPI-Servicegesellschaft VERS erwirbt Fördermittel für die leise Bahn

Laut Verband der Güterwagenhalter sind kleinere Wagenhalter beim CEF-Förderprogramm chancenlos. Deshalb hat sich die Servicegesellschaft des Verbands VERS etwas einfallen lassen und war damit erfolgreich.

Hamburg. Die Servicegesellschaft des Verbands der Güterwagenhalter in Deutschland (VPI) VERS hat als Konsortialführer CEF-Fördermittel der EU für acht mittelständische Wagenhalter in Höhe von 2,5 Millionen Euro erworben. Laut VPI fehlt mittelständischen Unternehmen oftmals der Zugang zu den nationalen und europäischen Förderprogrammen, die sie bei der Umrüstung ihrer Flotten auf lärmmindernde Bremssohlen entlasten sollen. Insbesondere der Antragsaufwand sei für sie meist extrem hoch. Die Mittel stammen dem Verband zufolge aus dem Programm zur Unterstützung der Umrüstung lauter Güterwagen auf leise Bremstechnik.

Gemeinsam für die Fördermittel qualifiziert

Laut VPI wären kleinere Wagenhalter alleine beim CEF-Förderprogramm chancenlos gewesen: 2000 Wagen Minimum lautete demnach die Vorgabe für die Beantragung von Mitteln. Gemeinsam bringen die nun am Konsortium beteiligten Unternehmen rund 8000 Wagen ein, für die sie dem VPI zufolge zwischen 250 und 600 Euro Fördermittel pro Wagen erhalten werden. Zu den Teilnehmern des Konsortiums gehören: Aretz GmbH, CFL Cargo SA, European Rail Rent GmbH, Mosolf Automotiv Railway GmbH, OnRail GMBH, ORV GmbH, Tyczka Gase GmbH und die VTG Rail Europe GmbH. (ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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