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Polizei Österreich

176 leichte, 68 schwere und 41 gefährlich schwere Mängel stellten die Polizisten fest

©picturedesk.com/JFK/picture-alliance (Symbolfoto)

Vorarlberger Polizei zieht desolate Lkw aus dem Verkehr

Drei von fünf Achsen ohne Bremswirkung, mehrere Lenkzeitüberschreitungen: Die Polizei in Vorarlberg musste bei Schwerpunktkontrollen 22 Lkw die Weiterfahrt untersagen.

Bregenz. Die Vorarlberger Polizei hat vergangene Woche bei Schwerpunktkontrollen fast die Hälfte aller kontrollierten Lkw aus dem Verkehr gezogen. Im Rahmen von Schwerverkehrskontrollen haben die Beamten in der Karwoche 49 Schwerfahrzeuge überprüft. In 22 Fällen musste die Weiterfahrt laut Polizeiangaben gemäß Austria Presse Agentur (APA) untersagt werden.

Angesichts festgestellter 176 leichter, 68 schwerer und 41 gefährlich schwerer Mängel sprach die Exekutive von einer „ernüchternden Bilanz“. Man habe speziell ältere Lastwagen und Anhänger ins Visier genommen, hieß es. Die Fahrer der 22 beanstandeten Lkw durften ihre Fahrt erst fortsetzen, nachdem die Mängel durch eine Fachwerkstätte behoben worden waren.

Überschreitung von Lenk- und Ruhezeiten 

Als Negativbeispiel nannte die Polizei einen italienischen Gemüsetransporter, dessen Fahrer die Lenkzeiten mehrfach überschritten hatte. Er musste – auch aufgrund der Mängel an seinem Fahrzeug – eine Strafe in Höhe von 7300 Euro bezahlen. Bei einem anderen Lkw wiesen drei von fünf Achsen keine Bremswirkung auf.  (ms)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ÖSTERREICH.

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Österreich, Verkehrssicherheit


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