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Polen verbessert seine Infrastruktur für den Transitverkehr

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Von Polen schneller nach Weißrussland und ins Baltikum

Von der neuen Schnellstraße S 8 wird der Transitverkehr nach Litauen und Osteuropa deutlich profitieren. Die Fahrzeiten verkürzen sich um ein bis zwei Stunden.

Warschau. Die Schnellstraße S 8 von Warschau ins nordostpolnische Białystok unweit der weißrussischen Grenze wird in wenigen Wochen komplett fertiggestellt sein. Der vorletzte Abschnitt wurde im September eröffnet, während die letzten noch im Bau befindlichen Streckenkilometer zwischen den Städten Wyszków und Ostrów Mazowiecka bis Ende Oktober freigegeben werden sollen.

Die Strecke ist von Warschau bis Ostrów Teil der so genannten Via Baltica und daher auch für den Transitverkehr nach Litauen, Lettland und Estland von großer Bedeutung. Durch Warschau läuft der Transitverkehr inzwischen auch komplett ohne jegliche Behinderungen auf Schnellstraßen. Sowohl die Autobahn A 2 aus Richtung Berlin und Posen als auch die Strecken aus Südpolen (Schlesien und Krakau) treffen sich in Warschau alle auf der S 8.

Die nächsten Etappen der Via Baltica bis zur litauischen Grenze werden allerdings noch mehrere Jahre auf sich warten lassen. Dennoch verkürzt sich schon jetzt Dank der S 8 die Fahrzeit nach Weißrussland und Litauen je nach Verkehrslage um bis zu zwei Stunden. (mk)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special POLEN – TRANSPORT & LOGISTIK.

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