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VW-Konzern

VW will mit der eigenen Batterieproduktion die Abhängigkeit von Herstellern aus Asien verringern (Symbolbild)

©Philipp von Ditfurth/dpa/picture-alliance

Volkswagen nimmt Batterie-Labor in Betrieb

Am Standort Salzgitter hat der VW-Konzern ein Forschungs- und Entwicklungslabor für Batteriezellen in Betrieb genommen.

Salzgitter. Volkswagen nimmt für die geplante Fertigung konzerneigener Batteriezellen in großen Stückzahlen jetzt ein Forschungs- und Entwicklungslabor in Betrieb. In die Einheit, die am künftigen Zellstandort Salzgitter entstand, fließen zusätzliche Investitionen von 70 Millionen Euro.

Technik- und Komponenten-Vorstand Thomas Schmall eröffnete das Labor am Montag, 13. September. VW errichtet in Salzgitter in den kommenden Jahren eine interne Zellproduktion, die verschiedene Marken der Gruppe bedienen und die Abhängigkeit etwa von Herstellern aus Asien verringern soll.

Eine Pilotlinie gibt es am bisherigen Motorenwerk bereits, von 2025 an sollen dort dann in großem Maßstab günstigere „Einheitszellen“ für Volumenmodelle gebaut werden. Das Vorhaben ist Teil des Ausbaus der Palette an Elektro- und Hybridfahrzeugen, den Volkswagen weiter beschleunigen will. Das Laborzentrum enthält Bereiche für die Erforschung und Entwicklung von Zellkonzepten, Materialprüfungen und Analytik sowie Qualitätssicherung und Tests fertiger Batteriezellen. Bis Ende 2022 soll rund ein Viertel der dann mehr als 1000 Beschäftigten an dem Batteriestandort in den Laboren eingesetzt sein. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION NIEDERSACHSEN.

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Logistikregion Niedersachsen, Hybrid- und Elektro-Lkw, Trends & Innovationen in Lkw- und Fahrzeugtechnik, Volkswagen Trucks & Services


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