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Containerschiff auf der Donau

Österreich will die Donauschifffahrt ausbauen und damit zum Klimaschutz beitragen

©Armin Weigel / dpa / picture alliance

Viadonau will Potenziale der Donauschifffahrt ausbauen

Österreichischer Staatssekretär Magnus Brunner unterstützt eine ökologischere Donauschifffahrt, die zum Klimaschutz beitragen soll.

Wien. Viadonau will als eine neutrale Plattform für Angebots- und Nachfrageseite mit umfangreicher Expertise im Bereich Wasserstraße-Nautik-Logistik, die Transportpotenziale der Donauschifffahrt stärker nutzen. Der österreichische Staatssekretär Magnus Brunner begrüßt das Projekt: „So wird die Donauschifffahrt ökologischer, wettbewerbsfähiger und attraktiver."

Aufgrund des überwiegend grenzüberschreitenden Charakters der Binnenschifffahrt leiste Österreich wesentliche Beiträge zur Gestaltung der zukünftigen Binnenschifffahrtspolitik der Europäischen Union und gleichzeitig zur Umsetzung europäischer Vorgaben.

Die Binnenschifffahrt war jahrzehntelang der umweltfreundlichste Verkehrsträger im Binnenverkehr und ist es in Bezug auf die transportierten Mengen (Emissionen pro Tonnenkilometer) noch immer. Dennoch besteht dringender Bedarf und gleichzeitig ein erhebliches Potenzial für den Binnenschifffahrtssektor, die Treibhausgas- und Luftschadstoffemissionen zu reduzieren: In den Jahren 2021-2023 will Viadonau im Auftrag des BMK, und kofinanziert im Rahmen des CEF-Förderprogramms der EU, an drei öffentlichen Liegestellen in Linz, Wildungsmauer und Wien Pilotanlagen für die Landstromversorgung von Güterschiffen errichten und in Betrieb nehmen. Die bauliche Umsetzung der ersten Landstromanlage an einer öffentlichen Bundesländen erfolgt 2021 in Linz. Aufbauend auf den Erfahrungen mit diesen Pilotanlagen, sollen in den kommenden Jahren weitere öffentliche Länden mit Landstromversorgung für die Güterschifffahrt ausgestattet werden. (ste)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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Seefracht & Häfen, Österreich


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