Bordcomputer mit Inrix-Software

Ein Bordcomputer nutzt die Technik der Firma Inrix

©Picture Alliance/dpa/Britta Pedersen

Verkehrsdaten-Anbieter Inrix erfasst Straßenverhältnisse

Das Unternehmen will dazu unter anderem Sensoren aus vernetzten Autos auswerten und vor Nässe, Glatteis oder Nebel warnen.

London. Der Verkehrsdaten-Anbieter Inrix weitet sein Angebot auf die Anzeige wetterbedingter Straßenverhältnisse aus. Die Fahrer sollen damit frühzeitig etwa vor nasser Fahrbahn, Glatteis oder Nebel gewarnt werden. Für den Service sollen neben öffentlichen Datenquellen auch Informationen aus Sensoren vernetzter Autos ausgewertet werden, wie Inrix am Dienstag ankündigte. Zudem setzt die Firma auf Prognose-Technologie des Wetterdienstes Global Weather Corporation, um gefährliche Straßenverhältnisse vorherzusagen. Die Warnmeldungen werden alle 15 Minuten aktualisiert.

Inrix beliefert Autohersteller und Telematik-Dienste bisher vor allem mit Informationen zu Verkehrslage und Staus. Aktuell gibt es diverse Projekte, wie mit Hilfe von Daten aus Fahrzeug-Sensoren auch weitere Fahrer auf der Straße gewarnt werden können. Volvo setzte dafür als ersten Schritt einen eigenen Dienst nur für Fahrzeuge der Marke auf. Der von Daimler, Audi und BMW gekaufte Nokia-Kartendienst Here will seine Technologie als branchenweiten Standard für den Austausch von Fahrzeugdaten etablieren. (dpa)

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