Autobahn Italien

Mit den Lockerungen der Corona-Beschränkungen erhöht sich in Italien wieder die Auslastung des Transportsektors (Symbolbild)

©Marc Xavier/stock.adobe.com

Verkehrsauslastung in Italien auf 90 Prozent gestiegen

Die Lage in Italien während der Corona-Krise entspannt sich langsam. Das zeigt sich auch darin, dass mittlerweile wieder deutlich mehr Lkw auf den Straßen unterwegs sind als etwa im März.

Rom. Wie der italienische Straßeninfrastruktur-Betreiber Anas mitteilt, ist mit Beginn der Phase 3 die Verkehrsauslastung auf italienischen Straßen im Vergleich zum Vorjahr auf 90 Prozent gestiegen. Waren zuvor 49 Prozent weniger Lkw auf italienischen Straßen unterwegs, so sind es seit dem 3. Juni 2020 nur noch 7 Prozent weniger.

Wie der Mobilitätsindex IMR zeigt, gab es deutliche Auswirkungen des Lockdowns in Italien: Im Vergleich zum Vorjahr waren ab dem 10. März 2020 zunächst 81 Prozent weniger Pkw und 49 Prozent weniger Lkw unterwegs. Bereits mit Beginn der Phase 2 ab Mitte Mai zeichnete sich für den Transportsektor mit einem Anstieg auf 86 Prozent Auslastung eine Entspannung ab. Mit 93 Prozent Auslastung hat nun die Phase 3 begonnen. Da auch Pkw wieder interregional unterwegs sind, wurde auch hier ein Anstieg von 19 Prozent Verkehrsauslastung auf aktuell 80 Prozent Verkehrsauslastung erzielt.

Besonders deutlich zeigen sich die neuen Lockerungen in der Region Lazio sowie auf der römischen Umgehung Grande Raccordo Anulare. Dort wurde seit dem 3. Juni 2020 ein Anstieg der Verkehrsauslastung um 130 Prozent verzeichnet. (nja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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