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Stau an der Grenze

Lange Staus am Walserberg

©chromorange/picture-alliance

Verbesserte Grenzabfertigung Richtung Österreich

Die Grenzkontrollstellen an der A 8 am Walserberg und der A 3 bei Pocking werden ausgebaut. Am Walserberg soll eine dritte Kontrollspur entstehen.

Berlin. Schnellere Kontrollen und weniger Stau auf dem Weg nach Österreich: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat dem Freistaat Bayern den Auftrag erteilt, den Ausbau der Grenzkontrollstellen an der A 8 am Walserberg und der A 3 bei Pocking voranzutreiben. Konkret wird in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Autobahnbetreiber Asfinag an der Kontrollstelle auf der A 8 am Walserberg eine rund zwei Kilometer lange dritte Spur eingerichtet. Auf deutscher Seite soll diese Spur rund 400 Meter lang sein. Hierfür würden teils vorhandene Flächen des Zollamtes genutzt und teils die Autobahn erweitert, teilte das Bundesverkehrsministerium mit.

Für die Baukosten sind rund zwei Millionen Euro vom Bund veranschlagt. Die Autobahndirektion Südbayern ist zuständig für die Planung und Umsetzung der Maßnahme. Dies soll noch im Jahr 2019 abgeschlossen werden.

Auf der A 3 bei Pocking soll die Grenzkontrollstelle näher an die österreichische Grenze gerückt werden. Die Autobahndirektion Südbayern hat bereits eine Machbarkeitsstudie erstellt, ob eine Rastanlage in unmittelbarer Nachbarschaft zu Österreich übergangsweise als Grenzkontrollstelle genutzt werden kann. Auch hierfür hat das Bundesverkehrsministerium den Planungsauftrag erteilt. Die Autobahndirektion schätzt die Kosten auf rund zehn Millionen Euro. (sno)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION BAYERN.

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Logistikregion Bayern, Scheuer, Andreas, Verkehrsinfrastruktur Bau & Finanzierung, Verkehrspolitik Deutschland, Behörde – Bundesverkehrsministerium


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