Uveye

Das System besteht aus zwei Scannern, die links und rechts vom Fahrzeug positioniert werden

©UVeye Ltd. 2019

Uveye stellt neues Reifeninspektions-System vor

Beschädigte Reifen können ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen. Das Unternehmen Uveye hat deshalb ein neues und auf künstlicher Intelligenz basierendes Scan-System entwickelt.

Frankfurt am Main. Das Unternehmen Uveye präsentiert auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt erstmals sein auf künstlicher Intelligenz basierendes Reifeninspektions-System. Das computergestützte Reifeninspektions-System trägt den Namen Artemis, besteht aus zwei Scannern, die links und rechts vom Fahrzeug positioniert werden, und soll sowohl für Nutzfahrzeug- als auch für Pkw-Flotten geeignet sein. Laut den Entwicklern soll Artemis bei vorbeifahrenden Fahrzeugen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 Kilometern pro Stunde wichtige Daten zum Reifen feststellen können. Dadurch sollen Flottenbetreiber zum Beispiel Druck, Profiltiefe und Schäden auf der Seitenwand schneller und einfacher feststellen können. Auch soll es möglich sein, alle Reifen miteinander zu vergleichen und somit Unregelmäßigkeiten zu erkennen. Mit dem neuen System erweitert Uveye sein bereits bestehendes Angebot aus Unterboden- und 360-Grad-Scan.

Die IAA findet vom 12. bis 22. September 2019 in Frankfurt am Main statt. Laut Unternehmen wird das System erstmals von Kavim, einem israelischen Busunternehmen, eingesetzt. Zudem hätten bereits weitere Unternehmen und Reifenhersteller Interesse an der Nutzung der Technologie bekundet. (ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special VERKEHRSSICHERHEIT.

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