Eurotunnel

Der französische Zoll in Calais praktiziert bei der systematischen Abfertigung von Lkw einen unbefristeten „Dienst nach Vorschrift“ (Symbolfoto)

©Johan Ben Azzouz/MAXPPP/dpa/picture-alliance

Unbefristeter Dienst nach Vorschrift beim Zoll in Calais

In Calais hat der französische Zoll eine Aktion „Dienst nach Vorschrift“ gestartet, was lange Staus und damit verbundene Wartezeiten für Lkw zur Folge hat.

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Calais. Am Montag, den 4. März 2019, hat der französische Zoll in Calais begonnen, bei der systematischen Abfertigung von Lkw durch den Tunnel sowie über die nach Großbritannien führenden Fähren einen unbefristeten „Dienst nach Vorschrift“ zu praktizieren, teilte der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) in seinem Newsletter mit. Die Maßnahme des französischen Zolls hatte Verkehrsstaus von mehreren Kilometern Länge zur Folge. Laut GVN haben die lokalen Behörden entlang der Autobahnen A 16 und A 26 Haltebereiche für Lkw eingerichtet.

Ziel der „Dienst nach Vorschrift“-Aktion des französischen Zolls ist es, aufzuzeigen, was nach einem Brexit-Eintritt vor Ort passieren werde. Seit Beginn der Aktion haben sich kilometerlange Lkw-Staus entlang der A 16 zur Zufahrt zum Kanaltunnel und zur Hafeneinfahrt in Richtung Fährterminal gebildet. Wenn möglich, sollten Fahrer die betroffenen Autobahnabschnitte vermeiden, rät der GVN. Der Pkw-Verkehr auf der A 16 sei nicht betroffen. Nach Informationen der französischen Gewerbeorganisation Fédération Nationale des Transports Routiers (FNTR) in Pas-de-Calais betrage die Wartezeit bis zum Erreichen der Einfahrt zum Tunnel aktuell mehrere Stunden, informierte der GVN. (tb)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special FRANKREICH – TRANSPORT & LOGISTIK.

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