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Schienengüterverkehr

Eisenbahnunternehmen verzeichneten durchschnittlich ein Umsatzminus von 17,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal

©Campbell Boulanger by Unsplash

Umsätze im Güterverkehr im zweiten Quartal teilweise eingebrochen

Vor allem Unternehmen in der Seeschifffahrt und bei der Eisenbahn mussten heftige Einbußen infolge der Corona-Pandemie hinnehmen. Es gibt aber auch Profiteure der Krise.

Wiesbaden. Die Corona-Pandemie hat im deutschen Güterkraftverkehr im zweiten Quartal 2020 deutliche Spuren hinterlassen. Das zeigen vorläufige Zahlen des Statistischen Bundesamts zum Umsatzrückgang im April, Mai und Juni im Vergleich zum Vorjahresquartal.  

Demnach haben vor allem die Unternehmen in der Seeschifffahrt und bei der Eisenbahn gelitten. Hier gab es Umsatzrückgänge von 19,5 bzw. 17,5 Prozent. Auch der Straßengüterverkehr musste Einbußen von 7,9 Prozent hinnehmen. Betriebe in der Binnenschifffahrt verzeichneten durchschnittlich ein Minus beim Umsatz von 9,1 Prozent.

Profitiert hat vom pandemiebedingten Lockdown wenig überraschend der KEP-Bereich (Kurier-, Express-, Post-Dienste). Hier sind die Umsätze gegenüber dem zweiten Quartal 2019 im Durchschnitt um 8,1 Prozent gestiegen. Aber auch bei der Güterbeförderung in der Luftfahrt und im Raumtransport gab es laut Statistischem Bundesamt ein Plus von 9,5 Prozent. (sn)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BINNENSCHIFFFAHRT & MULTIMODALE TRANSPORTE.

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Binnenschifffahrt & multimodale Transporte, Luftfracht & Aircargo, Railcargo & KV, Lkw-Landverkehr & Stückgut, KEP – Kurier-, Express-, Paketdienste, Seefracht & Häfen, Post- & Briefmarkt, Corona Epidemien & Seuchen – Transport und Logistik, Markt für Transport, Spedition und Logistik, Behörde – Statistisches Bundesamt


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