Tesla, Elektro-Lkw

Laut T&E könnte die Hälfte der Gesamtstrecke, die Lastwagen in der EU fahren, mit Null-Emissions-Modellen abgedeckt werden (Symbolbild)

©Alexis Georgeson/Tesla Motors/Zuma Wire/picture-alliance

T&E fordert mehr Förderung von Elektro-Lkw

Laut Transport & Environment können die EU-Umweltziele nur erreicht werden, wenn die EU Elektro-Lkw stärker fördert. Die Organisation fordert deshalb, dass jetzt gehandelt wird.

Brüssel. Die Organisation Transport & Environment (T&E) hat eine Auflade-Strategie für Elektro-Lkw gefordert, um die Umweltziele des „Green Deal“ der EU zu erreichen. Laut T&E machen Lkw weniger als zwei Prozent der Fahrzeuge im Straßenverkehr aus, sind allerdings für 22 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Nur durch eine angemessene Unterstützung könne dieser Wert gesenkt werden.

Wenn der „Green Deal“ erfolgreich sein soll, müsse die EU die Ladegeräte für die Elektro-Lkw bereitstellen, so T&E. Mit einer effektiven Reichweite von bis zu 300 Kilometern könnte die Hälfte der Gesamtstrecke, die Lastwagen in der EU fahren, mit Null-Emissions-Modellen abgedeckt werden. Um den Kohlendioxidausstoß von Lastwagen zu verringern, müsse die EU nationale Ziele für die Erhebung von Gebühren für öffentliche Lastwagen in den wichtigsten Stadtzentren und Verteilungszentren bis 2025 festlegen. Ein weiteres wichtiges Ziel sei, bis 2030 Lkw-Ladegeräte in anderen Zentren und auf wichtigen Autobahnen zu installieren. Das zeigt T&E mit seiner neuen Roadmap für die Aufladung von Elektro-Lkw. Die Roadmap, die sich mit der Elektrifizierung des Lkw-Verkehrs beschäftigt, können Sie als PDF unter folgendem Link in englischer Sprache finden: https://www.transportenvironment.org/publications/roadmap-electric-truck-charging (ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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