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TÜV: Blinkende Christbäume in Fahrzeugen nicht zulässig

Zu viele Leuchtelemente können andere Fahrer schnell irritieren

©picture alliance / dpa

TÜV: Blinkende Christbäume in Fahrzeugen nicht zulässig

Laut den Kraftfahrtexperten vom TÜV Rheinland stellt die leuchtende Dekoration für den Verkehr eine Verwechslungsgefahr mit Warnzeichen dar.

Köln. Nicht nur zur Weihnachtszeit blinkt der Mini-Tannenbaum auf den Armaturentafeln einiger Autos. Am Innenspiegel baumelt mitunter ein buntes LED-Leuchtband. Viele Lkw-Lenker montieren auch gerne grelle Displays, Namensschilder, Firmenlogos oder beleuchtete Reklamefiguren an die Windschutzscheibe. Häufig sind sogar komplette Fahrerkabinen in indirektes Licht getaucht.

Blendgefahr für den Fahrer

Solche Lichter sind im Rahmen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung aus Gründen der Verkehrssicherheit verboten. "An Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern dürfen nur die vorgeschriebenen und für zulässig erklärten Beleuchtungseinrichtungen angebracht sein", erklärt Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland. Der Gesetzgeber befürchtet, dass auffällige "Lichtspiele" leicht mit Warnzeichen verwechselt werden können. Außerdem können sie den Fahrer blenden und andere Verkehrsteilnehmer ablenken.

Verbot bezieht sich auf Innenleuchten

Auf dem Index stehen auch Unterbodenleuchten oder angestrahlte Radkästen und beleuchtete Scheibenwaschdüsen. "Das Verbot bezieht sich auch auf Innenleuchten mit Außenwirkung. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Lichtquelle direkt zu sehen ist oder es sich um eine indirekte Projektion handelt", betont Rechtien. (fa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BELEUCHTUNG & LICHTECHNIK FÜR TRANSPORTER UND LKW.

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Beleuchtung & Lichtechnik für Transporter und Lkw, Verkehrssicherheit, TÜV Rheinland


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