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Hafen Duisburg

Laut Duisport hat bislang der Coronavirus nicht zu Störungen der regelmäßigen Güterzug-Verbindung zwischen dem Duisburger Hafen und China geführt

©Picture Alliance/dpa/Roland Weihrauch

Trotz Virus: Güterzüge zwischen Duisburg und China fahren weiter

Der Schienengüterverkehr in der chinesischen Provinz Hubei, mit Hauptstadt Wuhan, ist aufgrund des Coronavirus eingestellt. Duisburg ist Partnerstadt von Wuhan. Der Duisburger Hafen spürt allerdings beim Güterverkehr mit China noch keine Auswirkungen.

Duisburg. Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in China hat nach einem Medienbericht bislang nicht zu Störungen der regelmäßigen Güterzug-Verbindung zwischen dem Duisburger Hafen und China geführt. „Aktuell sind uns keine Einschränkungen im Güterverkehr bekannt“, berichtete Duisport-Sprecherin Julia Rohden der „WAZ“ (Freitag).

Regelmäßig verkehren Güterzüge über die „neue Seidenstraße“ genannte Verbindung zwischen Duisburg und chinesischen Metropolen, unter anderem Wuhan. „Wöchentlich kommen circa 35 Güterzüge mit Produkten an, die entweder zu den Seehäfen oder in die europäischen Nachbarstaaten weitertransportiert werden“, heißt es auf der Homepage des Hafens.

Für eine Strecke bräuchten die Züge 12 bis 18 Tage. „Seitens der Duisburger Hafen AG wird die internationale Entwicklung des Coronavirus sehr genau beobachtet“, hieß es am Freitag in einer Stellungnahme der Hafengesellschaft. Sie betonte darin, dass „ausschließlich Gütertransporte abgewickelt und keine Personenbeförderungen durchgeführt“ würden. „Bei Auffälligkeiten ist eine unverzügliche Abstimmung und Reaktion gewährleistet.“ Zu weiteren Einzelheiten wollte sich die Hafengesellschaft zunächst nicht äußern.

Der „WAZ“ sagte die Sprecherin, dass die Lokführer und Lokomotiven auf der Strecke mehrfach gewechselt würden. „Eine erhöhte Gefährdung ist somit nicht ersichtlich.“ (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION NORDRHEIN-WESTFALEN.

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