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Vor allem auf dem europäischen Markt brachen die Aufträge für Traton im zweiten Halbjahr 2019 ein

©Traton Group

Traton erhält weniger Aufträge

Die VW-Lkw-Tochter muss für 2019 einen Auftragsrückgang von sieben Prozent hinnehmen. Besser lief es für das Unternehmen allerdings bei den verkauften Fahrzeugen.

München. Die Volkswagen-Tochter Traton hat angesichts des schwächeren Umfelds an den Lkw- und Busmärkten im vergangenen Jahr einen Auftragsrückgang verbucht. Im Jahresverlauf gingen sieben Prozent weniger Bestellungen ein als 2018, wie das Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte. Der Markt in Europa habe sich im Verlauf des zweiten Halbjahres weiter abgekühlt, hieß es.

Dort brachen die Aufträge in der zweiten Jahreshälfte 2019 um zwölf Prozent ein, für das laufende Jahr geht Traton von einem Rückgang des europäischen Lkw-Marktes um 10 bis 20 Prozent aus. MAN und Scania hätten bereits im vierten Quartal die Produktion gedrosselt und die Zahl der Leiharbeiter verringert.

Vier Prozent mehr Lkw verkauft als im Vorjahr

Im Verkauf lief es hingegen noch einmal besser. Insgesamt setzte Traton mit 242.000 Fahrzeugen vier Prozent mehr Lkws und Busse ab als im Vorjahr. Zu Traton gehören die Marken MAN, Scania und die brasilianische VW-Nutzfahrzeugtochter Volkswagen Caminhoes e Onibus.

„Wir haben in einem zunehmend herausfordernden Markt starke Absatzzahlen geliefert. Auf den spürbaren Rückgang der Aufträge in Europa haben sich unsere Marken frühzeitig vorbereitet“, sagte Traton-Vorstandschef und Volkswagen-Nutzfahrzeugvorstand Andreas Renschler. Die Produktion bei MAN und Scania sei angepasst und die Zahl der Leiharbeiter verringert worden. (dpa/sn)

 

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special MARKT FÜR LKW & NUTZFAHRZEUGE.

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