Rollende Landstraße

Mehr von solchen Rollenden Landstraßen wünschen sich die Transporteure in Österreich

©ÖBB

Transporteure in Österreich wollen mehr Rollende Landstraßen

Die Branche fordert die Wiederbelebung des Angebots auf den Strecken von Regensburg nach Trento und von Szeged nach Wels.

Wien. Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) hat ein Fünf-Punkte-Programm für den Transitverkehr in Österreich vorgelegt. Eine Harmonisierung der zahlreichen Fahrverbote, eine Erhöhung des Gewichtslimits für kranbare Sattelauflieger auf 41 Tonnen,  Maßnahmen im Kombinierten Verkehr sowie steuerliche Anreize und die Forderung nach dem Bau der deutschen Zulaufstrecken zum Brenner-Basistunnel sind die Schwerpunkte des Programms. 

So wird unter anderem die Wiederbelebung der ehemaligen Rollenden Landstraßen – dem Lkw-Transport auf der Schiene - von Regensburg nach Trento sowie von Szeged nach Wels gefordert, um mehr Güter auf die Schiene verlagern zu können. Das überrascht, zumal gerade die Transportbranche in der Vergangenheit immer wieder den begleiteten Kombinierten Verkehr als unwirtschaftlich und wenig sinnvoll abgetan hatte.  Gefordert wird auch eine Erhöhung des Gewichts von kranbaren Sattelaufliegern auf 41 Tonnen. „Damit wäre es möglich mehr Transporte auf die Schiene zu verlagern“, betont Alexander Klacska, Bundesobmann der Sparte Transport und Verkehr in der WKO. Sorge hat man unterdessen, ob in Deutschland bis 2028, wenn der Brennertunnel fertig ist, leistungsfähige Zulaufstrecken anbieten kann. (mf)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KOMBINIERTER VERKEHR STRASSE-SCHIENE.

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Railcargo & Kombinierter Verkehr Straße-Schiene, Österreich – Transport & Logistik

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