Vertreter der Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern fordern von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) mehr Geld für den Straßenbau im Nordosten. "Die Pläne für den Ausbau der Infrastruktur sind da. Die Mittel müssen nur schneller fließen", sagte Klaus Hering, Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände. Jedes Jahr, das länger gewartet werde, bringe den Nordosten weiter ins Hintertreffen. Investoren kämen nur ins Land, wenn die Rahmenbedingungen vorhanden seien, so der Verbandschef. Das zeige das Beispiel der Ansiedlung von BMW bei Leipzig. In Brandenburg kündigte Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) dagegen einen weiteren Ausbau der Infrastruktur im Hinblick auf die EU-Osterweiterung an. Zwei Milliarden Mark würden in den nächsten Jahren in den Straßenbau zwischen Frankfurt/Oder und Cottbus investiert, sagte Stolpe bei einem Firmenjubiläum. (vr/dpa)
Wirtschaft will mehr Geld für den Nordosten
Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände fordert finanzielle Mittel für die Infrastruktur