Berlin. Die Gläubigerversammlung der insolventen Spedition Friedrich Schulze hat die Fortführung des Traditionsunternehmens beschlossen. „Die Entscheidung der Gläubigerversammlung bedeutet, dass die Spedition den eingeschlagenen Sanierungskurs fortsetzen kann“, erklärte Insolvenzverwalter Bruno M. Kübler. Der Geschäftsbetrieb des Berliner Traditionsunternehmens laufe unterdessen weiterhin stabil, hieß es weiter. „Seit Eröffnung des Insolvenzverfahrens haben wir keinen einzigen Kunden verloren“, sagte Insolvenzverwalter Sebastian Laboga. „Wir investieren in EDV, Maschinen und neues Personal und sind mitten in der Neukunden-Akquise, in zwei Fällen in fortgeschrittenem Stadium. Dies zeigt, dass die Spedition Schulze absolut wettbewerbsfähig ist.“ Auch die gesunkenen Dieselpreise hätten für eine spürbare Entlastung gesorgt. Zum Ende des Jahres 2008 hat die Spedition Schulze ferner ihr Stückguttransportsystem umgestellt und speist nun Ladungen in das „International Logistics Network“ (ILN) ein. Das ILN ist eine europaweit operierende Kooperation von rund 150 mittelständisch geprägten Logistikunternehmen. (stb)
Spedition Schulze wird fortgeführt
Insolventes Traditionsunternehmen kann laut Gläubigerversammlung eingeschlagenen Sparkurs fortsetzen