SAF nennt Preisspanne für Börsengang

31.03.2006 10:41 Uhr

Das Schweizer Software-Unternehmen SAF Simulation, Analysis and Forecasting bietet seine Aktien im Rahmen des von der Gesellschaft angestrebten Börsengangs in einer Preisspanne von 13,40 bis 17,60 Euro an.

Tägerwilen/Schweiz. Das hat das SAF-Management gemeinsam mit dem Konsortialführer BNP Paribas und den abgebenden Aktionären festgelegt. In der Zeit vom 31. März bis zum 5. April 2006, 13 Uhr (MESZ) können Privatanleger, bis 15 Uhr (MESZ) institutionelle Anleger Kaufangebote für die SAF-Aktien abgeben. Das Unternehmen soll erstmals am 6. April unter dem Börsenkürzel „S4X“ und der ISIN CH0024848738 im Amtlichen Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) gehandelt werden. Angeboten werden bis zu 2,7 Millionen Inhaberaktien. Auf Basis der Preisspanne ergibt sich ein Gesamtnettoerlös von 33,3 Millionen bis zu 44,2 Millionen Euro, einschließlich einer eventuellen Mehrzuteilung. Davon fließen dem Unternehmen netto zwischen rund 15,8 Millionen und 21 Millionen Euro zu. Bis zu 1,3 Millionen Aktien stammen aus einer Kapitalerhöhung und bis zu 1,4 Millionen Aktien von abgebenden Aktionären und der Gesellschaft. Die Aktien der SAF werden in Deutschland öffentlich zur Zeichnung angeboten. „Wir werden mit den Einnahmen aus dem Börsengang die geografische Expansion vor allem in den USA und in weiteren Märkten vorantreiben“, so der Mitgründer und Vorstandsvorsitzende Andreas von Beringe. Zudem wolle das Unternehmen SAF in anderen Branchen, wie etwa der Konsumgüter-, der Automobilindustrie oder sonstigen Fertigungsindustrien sowie im Pharma-, Banken-, Transport- und Dienstleistungssektor Fuß fassen. Der Prospekt für das öffentliche Angebot ist seit Freitag, 24. März 2006, auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.saf-ag.com erhältlich. Die Softwarefirma ist auf die Entwicklung von Bestell- und Prognose-Software für Handel und Industrie spezialisiert. SAF verfolge dabei den Ansatz des Demand Chain Management. Hierbei werde die Warennachschubplanung vom Nachfrageverhalten des Konsumenten gesteuert. Durch den Einsatz der SAF-Produkte können signifikante Kosteneinsparungen erzielt werden. Auch die logistischen Rahmenbedingungen sowie die Genauigkeit von Absatz- und Bestandsprognosen lassen sich mit der SAF-Software optimieren. Erhebliche Wettbewerbsvorteile entlang der Wertschöpfungskette werden mit SAF erzielt: niedrigere Bestände, eine verbesserte Warenverfügbarkeit und eine größere Kundenzufriedenheit. Das Unternehmen erzielte für das Geschäftsjahr 2005 Konzern-Umsatzerlöse in Höhe von rund 7,4 Millionen Euro und ein Konzernergebnis in Höhe von zwei Millionen Euro.

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