Rheinland-Pfälzische Regierung gibt Fehlinvestitionen am Nürburgring zu

26.03.2014 18:24 Uhr
Malu Dreyer
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer sieht Fehler des Landes bei Investitionen am Nürburgring  
© Foto: Picture Alliance/NurPhoto/Reynaldo Paganelli

Regierungschefin Malu Dreyer räumt beim Ring frühere Fehler des Landes ein. Nun hofft man auf einen Neuanfang mit dem Autozulieferer Capricorn.

Mainz. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat am Nürburgring Fehlinvestitionen der früheren SPD-Alleinregierung unter Kurt Beck eingeräumt. „Wir haben dort überdimensioniert geplant, wir haben falsch investiert, wir haben Fehler gemacht“, sagte sie vor einer Debatte zum Nürburgring am Mittwoch im Landtag in Mainz. Durch Fehlinvestitionen sei „viel Geld“ verloren gegangen. Sie hoffe auf einen Neuanfang mit dem Autozulieferer Capricorn, der den insolventen Ring übernimmt. Über den Kaufpreis von 77 Millionen Euro sagte sie: „Wir hätten uns natürlich alle gewünscht, dass das Land mehr Geld zurückbekommt.“

Am Nürburgring hatte die frühere SPD-Regierung einen Freizeitpark für rund 330 Millionen Euro bauen lassen. Wie viel Geld für die Steuerzahler verloren ist, ist bisher offen. Die Forderungen des Landes an die drei Nürburgring-Gesellschaften belaufen sich auf etwa 544 Millionen Euro. (dpa)

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KOMMENTARE

Udo Tannhäuser

27.03.2014 - 13:36 Uhr

Wie lange wollen wir Bürger noch zusehen, wie SPD und Grüne unser Land in den Abgrund treiben. Überall dort, wo diese Parteien in der Verantwortung stehen, wird Geld, das natürlich andere verdienen sollen, zum Fenster rausgeworfen. Nürburgring und Berliner Flughafen sind nur einige der zahlreichen Beispiele. Aber "Berlin ist sexy", das ist doch das Wichtigste bei den Genossen. Für wie dumm werden wir denn immer noch gehalten.


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