Rom. Am 1. Mai läuft in Italien die Schonfrist aus. Die Regierung hatte im letzten Herbst im Rahmen ihres ersten Konjunkturpakets die schon bewilligte Erhöhung der Mautgebühren zum 1. Januar auf den Autobahnen ausgesetzt. Viele der privaten Betreiber haben nun angekündigt, dass es ab Mai Erhöhungen von rund 1,5 Prozent geben wird. In der Jahresversammlung der Autobahnbetreiber, betonte der Präsident der Vereinigung, Fabrizio Palenzona, dass sich das Klima gegenüber der Politik entscheidend verbessert habe. Unter Premierminister Silvio Berlusconi sei endlich die Regel aufgehoben worden, welche die Erhöhung der Mautgebühren an die tatsächlich getätigten Investitionen gebunden habe. (rp)
Höhere Autobahnmaut in Italien
Autobahnbetreiber loben Italiens Regierungschef Berlusconi: Weg ist frei für höhere Straßengebühren