Im französischen Transportgewerbe spitzt sich der Kampf um Lohnerhöhungen und ein 13. Monatsgehalt für Alle zu. Die drei führenden Transportverbände TLF, FNTR und Unostra haben die zuletzt genannte Forderung einhellig als nicht mit der aktuellen Konjunktur vereinbar zurückgewiesen, worauf eie führenden Gewerkschaften CFDT und CGT mit einem Ultimatum bis zum 22. November reagierten. Wenn bis dahin keine neuen Angebote vorlägen, seien vier bis fünf Wochen lange Straßenblockaden "wie 1996" unausweichlich, hieß es. TLF und FNTR hielten dagegen, die Kaufkraft der Fern- und Kurzstreckenfahrer habe sich seit 1998 um 28 Prozent bzw. 23 Prozent verbessert, während die Verbraucherpreise nur um 11,2 Prozent gestiegen seien. Man sei jedoch bereit, sowohl über einen 3-Jahres-Tarifabschluss als auch einen garantierten Jahreslohn zu diskutieren. (vr/jb)
Französisches Transportgewerbe kündigt Streik an
Kampf um Lohnerhöhungen spitzt sich zu