Memphis. Der US-amerikanische Paketdienst Fedex hat im ersten Quartal wegen des Konjunkturabschwungs und hoher Spritkosten einen Gewinneinbruch erlitten. Das teilte der in Memphis beheimatete Erzrivale von UPS heute mit. Wegen des stark konjunkturabhängigen Geschäfts gilt Fedex als guter Indikator für die Verfassung der weltgrößten Volkswirtschaft. Bislang hatte Fedex versucht, das schwierigere Umfeld mit einer Kostenkur aufzufangen. Nun kündigte der Logistiker für Januar eine Anhebung der Preise auf dem Heimatmarkt im Schnitt um 6,9 Prozent an. Im ersten Quartal schrumpfte der Überschuss von 494 Millionen US-Dollar vor einem Jahr auf 384 Millionen Dollar. Auf die einzelne Aktie gerechnet verdiente Fedex 1,23 Dollar und traf damit die Erwartungen am Markt punktgenau. Indes erhöhte sich der Umsatz von 9,2 auf 9,97 Milliarden Dollar. (dpa)
Fedex hebt die Preise an
Nach Gewinneinbruch greift US-amerikanischer KEP-Konzern durch: Preiserhöhungen wegen hoher Spritkosten