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Eurogate-Chef: Schneller Ausbau des Jade-WeserPorts nicht sinnvoll

Der Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven
© Foto: ddp/Hero Lang

Kritik an Vorschlägen der Politik zur Zukunft des Tiefwasserhafens, die nicht mit den betroffenen Unternehmen abgesprochen wurden


Datum:
25.01.2011
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Bremen. Der Vorsitzende des Umschlagsunternehmens Eurogate, Emanuel Schiffer, hat eine schnelle Erweiterung des Jade-Weser-Ports in Wilhelmshaven abgelehnt. "Das gibt der Markt derzeit nicht her", sagte Schiffer dem Bremer "Weser-Kurier" (Dienstagsausgabe). Der Manager widerspricht damit einer Forderung des niedersächsischen SPD-Vorsitzenden Olaf Lies. Man müsse zunächst beobachten, wie der Markt den neuen Hafen annehme, betonte Schiffer. "Wir haben bisher außer mit Maersk keinen Vertrag."

Der Eurogate-Chef kritisierte, dass die Politik schon jetzt mit ständig neuen Vorschlägen zur Zukunft des Tiefwasserhafens an die Öffentlichkeit trete, ohne mit den betroffenen Unternehmen zu sprechen. Angesichts der Konkurrenz etwa durch den neuen Tiefwasserhafen Maasflakte II in Rotterdam und der unkalkulierbaren Zahl und Größe künftiger Schiffe seien solche Überlegungen derzeit nicht sinnvoll. "Wir brauchen jetzt keine zweite Stufe", sagte Schiffer. Sollte es dazu kommen, werde sich Eurogate aber wieder als Betreiber bewerben. (dpa)

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