Deutsche Seehäfen planen trotz Wirtschaftskrise keine Entlassungen

12.01.2009 14:08 Uhr
Hafen Bremerhaven
Die Beschäftigten in den Deutschen Seehäfen müssen aktuell keine Angst um ihren Arbeitsplatz haben

Laut Prognosen muss für 2009 mit 5 bis 15 Prozent weniger Ladung gerechnet werden

Bremen/Hamburg. Die Beschäftigten in den deutschen Seehäfen müssen trotz Wirtschaftskrise nicht um ihren Arbeitsplatz bangen. "In den Häfen wird es 2009 keine Entlassungen geben", sagte der Vorsitzende des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe und Chef der Bremer BLG Logistics Group, Detthold Aden, der "WirtschaftsWoche". Es könnten Überstunden abgebaut, Mitarbeiter geschult und die Zahl der Leiharbeiter verringert werden. Die Leiharbeiter würden aber nicht gekündigt, sondern von ihrem Arbeitgeber, dem Gesamthafenbetriebsverein, wenigstens für ein Jahr lang weiter bezahlt. Es gebe Prognosen, die in diesem Jahr mit 5 bis 15 Prozent weniger Ladung rechneten. Für Bremen erwartet Aden dennoch das gleiche Volumen wie 2008. Zwar werde die Autoverladung in den ersten zwei Monaten um ein Viertel zurückgehen, doch von März an sei wieder mit einem moderaten Anstieg zu rechnen, meinte Aden. (dpa)

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