Fahrerloses Transportsystem von Toyota
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Die Laserscanner an den Geräten können auch ohne Reflektoren navigieren

©Toyota Material Handling

Toyota navigiert mit Wänden und Regalen

Die automatisierten Lagertechnikgeräte der Japaner finden ihren Weg im Lager auch ohne Reflektoren oder andere zu installierende Wegmarken.

Isernhagen. Unter dem Namen Natural Navigation stellt Toyota Material Handling Europe eine neue Navigationslösung für automatisierte Flurförderzeuge vor. Diese ist laut dem Hersteller einfach und schnell in die vorhandene Umgebung zu integrieren. Toyota bietet mit der Baureihe des Autopilot bereits für alle Geräte aus der Lagertechnik eine auf Reflektoren basierte Navigationslösung an. Diese werden im Fahrumfeld angebracht und von einem am Fahrerlosen Transportsystem (FTS) integrierten Scanner abgetastet. So erkennt das Gerät seine Position im vordefinierten Umfeld. Diese Technik ist laut dem Hersteller robust und garantiert eine hohe Genauigkeit und Reichweite.

Es geht auch ohne Reflektoren

„Natural Navigation“ dagegen nutzt erkennbare Referenz- oder Orientierungspunkte innerhalb des Lagers, wie etwa Wände, Regale oder andere feste Objekte, um die Position des Gerätes zu berechnen. So navigiert das Gerät selbständig in seinem bekannten Umfeld, ohne dass eine spezielle Ausstattung mit Reflektoren oder anderen Wegmarken notwendig ist.

Die Geräte aus der Serie des Autopilot von Toyota unterstützen beide Möglichkeiten – Reflektoren basierte Navigation oder Natural Navigation. Zu der Serie gehören verschiedene Lagertechnikgeräte mit einer Nenntragfähigkeit von bis zu 2,5 Tonnen.

Sollen die Geräte sowohl in einer „natürlichen“ Umgebung, als auch in einer mit Reflektoren ausgestatteten Umgebung fahren, kann der Autopilot übergangslos zwischen beiden Navigationsarten wechseln. Möglich wurde dies durch eine neue an den FTS verbaute Generation von Laserscannern.  (sv)

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