Inntal-Autobahn Tirol

Auf der Inntalautobahn dürfen nachts nur noch EEV- und Euro-6-LKW ohne Ausnahmegenehmigung fahren.

© Panthermedia/Florian H

Tirol: Nachtfahrverbot auf Euro-5-LKW ausgeweitet

Seit 1. November 2012 dürfen in den Nachtstunden auf der Inntalautobahn zwischen Kufstein und Zirl nur noch LKW der Klassen EEV und Euro 6 fahren.

Tirol. Seit November gilt auf der Inntalautobahn A12 zwischen Kufstein und Zirl ein strengeres Nachtfahrverbot für LKW über 7,5 Tonnen. Zwischen Straßenkilometer 6,35 und 90 dürfen im Winter (1. November bis 30. April) werktags von 20 bis 5 Uhr nur noch EEV- oder Euro-6-Fahrzeuge ohne Ausnahmegenehmigung fahren. Im Sommer (1. Mai bis 31. Oktober) gilt das Nachtfahrverbot von 22 bis 5 Uhr.

Nicht bis 2013 verlängert wurde die Ausnahmeregel für LKW mit Euro-5-Motoren. Das teilte die Tiroler Landesregierung mit. Von dem neu geregelten Nachtfahrverbot nicht betroffen sind unter anderem Transporte leicht verderblicher Lebensmittel, Tiertransporte sowie Vor- und Nachlaufverkehre zu den Bahnterminals in Wörgl und Hall in Tirol. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ÖSTERREICH – TRANSPORT & LOGISTIK.

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Österreich – Transport & Logistik, CO2 und Luftschadstoffe in Transport & Logistik, Lkw-Fahrverbote

  • 25.02.2016

    Bernard

    Hut ab für die Regelungen zum Nachtfahrverbot die es in Östereich und der Schweiz gibt. Da kann sich Deutschland und die EU ein Beispiel dran nehmen an den beiden Ländern.

  • 28.11.2012

    Dieseltrucker206

    Ist denn das überhaupt rechtlich möglich nach EU - Recht das die Tiroler das einfach so machen dürfen ????? Eigentlich müßte man ja dann allen in Tirol zugelassen Lkw's oder Transportunternehmen auch in der übrigen EU so ein Nachtfahrverbot auferlegen. Das wäre mehr als gerechtferigt. Die Tiroler Landesregierung behindert seit Jahren die Planung des Brennerbasistunnels weil ja durch diese Verkehrvorhaben wichtige Einnahmen durch die sowieso überhöhte LKW - Maut wegbrechen würden. Es ist ein Unding dieser Zeit, dass jene, die in der Hauptsache durch Einnahmen des Güterverkehrs profitieren, sich dann auch noch wichtig machen in Sachen Umweltschutz........ wer fährt denn zum Beispiel die ganzen Lebensmittel aus den Ostanbaugebieten der Tiroler kreuz und quer durch Europa........ man sollte sich überlegen, einen Boykottaufruf zu starten was Produkte aus Tirol betrifft. Dann würde da schon ein Umdenken einsetzen. Auf der einen Seite wird intensiv Werbung für diese Region in Europa gemacht aber auf der anderen Seite wird nicht bedacht, dass nun mal der Transport über die Straße erfolgen muss, um das alles am Leben zu halten............

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