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Alblas-Lkw, Grenze, Kasachstan, China

Der Lkw benötigte für den TIR-Transport von Deutschland nach China laut der IRU nur zwölf Tage

©IRU

TIR-Lkw aus Deutschland erreicht China nach zwölf Tagen

Der Weltdachverband der Straßentransportwirtschaft IRU wertet das Pilotprojekt, an dem die Logistikunternehmen Ceva und Alblas beteiligt gewesen sind, als wichtigen Meilenstein für die Geschäfte entlang der "Neuen Seidenstraße".

Genf. Der erste erfolgreiche Straßentransport im TIR-Verfahren von Europa nach China ist am Dienstag nach zwölf Tagen und einer 7400 Kilometer langen Reise im Hafen von Khorgos eingetroffen. Dort laufen die Stränge der „Neuen Seidenstraße“ zusammen. Darüber informierte jetzt die Road Transport Union (IRU) in Genf. Laut dem Weltdachverband der Straßentransportwirtschaft beförderte ein Lkw der Logistikunternehmen Ceva und Alblas ohne Störungen oder Zollprobleme zwölf Tonnen Automobilschmierstoffe durch Polen, Weißrussland, Russland und Kasachstan bis in den Westen der Volksrepublik.

Umberto de Pretto, Generalsekretär der IRU, wertete dieses Pilotprojekt jetzt als wichtigen Meilenstein für die Geschäfte entlang des China-Europa-Korridors.

Im September 2018 hatten Kasachstan und China den Grenzübergang bei Khorgos geöffnet, um den Transport und den Handel entlang der neuen, 8445 Kilometer langen Schnellstraße, die Westchina mit Westeuropa verbindet, zu steigern. Inzwischen haben 76 Vertragsparteien auf der ganzen Welt die UN-TIR-Konvention ratifiziert. Über 34.000 Transport- und Logistikunternehmen setzen das TIR-Verfahren nach Angaben der IRU bereits ein, um Güter vereinfacht und ohne Zollkontrollen im grenzüberschreitenden Straßengüterverkehr zu befördern. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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Lkw-Landverkehr & Stückgut, China – Transport & Logistik, Verband – IRU


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