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Winfried Hermann

Verkehrsminister Hermann bezeichnete das geplante Terminal europaweit als innovatives Vorhaben

©Sebastian Gollnow/dpa/picture-alliance

Terminal für Kombinierten Verkehr in Reutlingen geplant

Das Land Baden-Württemberg will Kombinierte Güterverkehrsterminals ausbauen und unterstützt die Planungen für ein Zero Emissions Logistics Terminal in Reutlingen.

Stuttgart. Baden-Württemberg setzt auf den Aufbau von Terminals zur Verladung von Waren auf verschiedene Verkehrsträger. Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) übergab am Donnerstag, 16. September, einen Förderbescheid des Landes für das geplante Zero Emissions Logistics Terminal (ZELT RT) in Reutlingen. Mit dem ZELT RT plant die Stadt Reutlingen auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs eine Güterumschlaganlage für Kombinierten Verkehr in der Neckar-Alb-Region. Das Land fördert die Konzeptentwicklung mit rund 210.000 Euro.

In einem ersten Schritt soll im Rahmen einer Markangebots- und Erlösstudie mit integriertem Standortgutachten festgestellt werden, ob das ZELT RT wirtschaftlich betrieben werden kann. Nur wenn diese Prüfung positiv ausfällt, werden auch die weiteren Planungsleistungen der Planungsphase II des ZELT RT vom Land bereitgestellt.

Terminal gilt europaweit als innovatives Vorhaben

„Aufgrund seines Standorts und des geplanten Konzepts gilt das Terminal europaweit als innovatives Vorhaben“, sagte Hermann anlässlich der Übergabe des Förderbescheids. Auf deutlich kleineren Flächen soll hier eine neuartige Anlage geschaffen werden, die zu einer höheren Wertschöpfung als bei vorhandenen Umschlaganlagen führen soll.

Die Ergebnisse des Standortgutachtens werden laut Verkehrsministerium voraussichtlich im Dezember 2021 erwartet und sollen dem Verkehrsministerium noch dieses Jahr vorgestellt werden. (tb)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION BADEN-WÜRTTEMBERG.

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