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Die Telematik-App OPHEO MOBILE liefert wertvolle Daten aus dem Lkw an die Disposition

Telematikdaten smart veredeln

Der Hamburger Softwareentwickler Opheo Solutions kombiniert Telematikdaten aus Lkw mit Forecasting-Algorithmen, um eine minutengenaue ETA vorherzusagen. Für bis zu fünf Stunden im Voraus.

Sie haben Ihre Software-Unit OPHEO aus der Muttergesellschaft initions AG herausgelöst und in die neue Tochter Opheo Solutions überführt. Warum?
Dr. Stefan Anschütz: Mit der Ausgründung tragen wir der positiven Geschäftsentwicklung der beiden bisherigen Geschäftsbereiche Rechnung, die mit zunehmendem Wachstum jeweils eine immer komplexere Struktur angenommen haben. Zudem wollen wir die Marke OPHEO weiter stärken und noch fokussierter in den Markt kommunizieren. Mit Opheo Solutions sind wir dafür nun ideal aufgestellt.

Ergeben sich mit der Ausgründung auch produktseitig neue Ansätze?
Dr. Stefan Anschütz: Mit unserer Standardsoftware OPHEO sind wir heute Markt- und Innovationsführer im Bereich von Dispositionssoftware für den Straßengüterverkehr. Diese Führungsposition wollen wir ausbauen und dabei auch zukünftig konsequent auf Automatisierung und intelligente Unterstützung der Disponententätigkeit setzen. Mit OPHEO geben wir dem Disponenten ein modernes TMS an die Hand, das ihm alle Arten von Berechnungen abnimmt und mit dem Disponieren deutlich einfacher, schneller und genauer wird. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Integration von Telematikdaten. Neben unserer eigenen Telematik-App OPHEO MOBILE können wir eine Vielzahl weiterer Telematiksysteme anbinden. Die intelligente Echtzeit-Verarbeitung von Telematikdaten wird auch weiterhin zu unseren Kernaufgaben zählen.

Das Sammeln von Telematikdaten ist inzwischen zum Branchenstandard geworden. Was macht OPHEO anders oder besser?
Dr. Stefan Anschütz: In der Tat gibt es inzwischen unzählige Telematiksysteme, mit denen man umfangreiche Rohdaten erheben kann. Die entscheidende Frage ist, was man damit macht. Eine unserer besonderen Stärken besteht darin, aus den Rohdaten sogenannte ETA-Zeiten, also voraussichtliche Ankunftszeiten, zu berechnen. Dafür nutzen wir Forecasting-Algorithmen. Oder anders formuliert: Wir füttern OPHEO ständig mit Tacho- und GPS-Daten und erhalten daraus eine präzise Vorhersage über eintretende Ereignisse für bis zu fünf Stunden im Voraus. So machen wir aus Rohdaten echtes Datengold.

Und was haben Ihre Kunden ganz praktisch von dieser Kompetenz?
Dr. Stefan Anschütz: Wir bieten dem Disponenten damit die Möglichkeit, vorausschauend zu disponieren. Wer schon Stunden vorher weiß, dass Termin- oder Lenkzeitüberschreitungen drohen, der hat noch die Chance, gegenzusteuern und umzuplanen oder zumindest den Kunden rechtzeitig zu informieren. Kundenservice beginnt heute schon bei der Bereitstellung von I Informationen. Deshalb berechnet OPHEO nicht nur die ETA, sondern bietet auch die Möglichkeit, diese ETA-Daten automatisch an die Endkunden weiterzuleiten, z. B. per E-Mail oder SMS. So macht OPHEO die Lieferkette für alle Beteiligten transparenter. Auch Unternehmen mit kleineren Fuhrparks nutzen den Service sehr intensiv und avisieren bereits kurz nach Systemeinführung mehr als 75 Prozent ihres Auftragsvolumens – trotz der Tatsache, dass Endkunden die Avise-Funktion auch „abbestellen“ können. Das bestätigt die hohe Akzeptanz und den Mehrwert der ETA-Daten für den Endkunden.

Weitere Informationen: www.opheo.com

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special TELEMATIK-SYSTEME FÜR LKW & NUTZFAHRZEUGE.

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Telematik-Systeme für Lkw & Nutzfahrzeuge


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