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Die TAPA-Statistik hat dank verbesserter Kommunikation mit den Strafverfolgungsbehören neue Rekordwerte beim Ladungsdiebstahl registriert (Symbolbild)

©CBSP.Policja.pl

TAPA meldet Rekordhalbjahr beim Ladungsdiebstahl

Der Sicherheitsvereinigung sind in den ersten sechs Monaten 2019 bereits fünf Prozent mehr Ladungsdiebstähle im Wirtschaftsraum Europa, Naher Osten und Afrika gemeldet worden als 2018. Das liegt vor allem an der besseren Kommunikation.

Oegstgeest. Der Transported Asset Protection Association (TAPA) sind in dem ersten Halbjahr bereits mehr Ladungsdiebstähle im Wirtschaftsraum Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) gemeldet worden als 2018. Wie die Sicherheitsorganisation kürzlich mitteilte, liegen die 4187 Fälle aus dem ersten und zweiten Quartal 2019 ganze 5,1 Prozent über dem Wert des gesamten Vorjahres. Der Anstieg hänge damit zusammen, dass sich inzwischen bestohlene Unternehmen öfter melden, weil sich die Zusammenarbeit der TAPA mit den nationalen Strafverfolgungsbehörden intensiviert habe.

Die Verluste für die vom Ladungsdiebstahl betroffenen Unternehmen in den ersten sechs Monaten belaufen sich laut der Statistik der Sicherheitsorganisation auf 55 Millionen Euro – das entspricht 305.605 Euro pro Tag. Dabei sei zu berücksichtigen, dass der TAPA im zweiten Quartal beispielsweise weniger als 30 Prozent der erfassten Straftaten auch Produktwerte vorlagen. Der tatsächliche Schaden durch Ladungsdiebstahl für die Wirtschaft ist also deutlich höher. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special KRIMINALITÄT UND SICHERHEIT IN TRANSPORT & LOGISTIK.

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