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Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nutzte den Tag der Logistik, um per Live-Stream vom Rhenus-Standort Großbeeren die Aktion „Logistik hilft“ zu starten

©Medienbüro am Reichstag

Tag der Logistik 2020: BVL zieht positive Bilanz

75 virtuelle Veranstaltungen waren im Angebot, über alle Social Media-Plattformen erreichte der Hashtag #tagderlogistik am 16. April rund 800.000 Menschen.

Bremen. Anders als gewohnt hat gestern der Tag der Logistik 2020 stattgefunden: Da aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen keine Betriebsbesichtigungen stattfinden konnten, wurde der Aktionstag vollständig ins Internet verlegt. 75 virtuelle Veranstaltungen waren im Angebot, außerdem gab es Videos, Stories und Hashtag-Kampagnen in den sozialen Netzwerken. Über alle Social Media-Plattformen erreichte der Hashtag #tagderlogistik rund 800.000 Menschen. Allein die Tweets des Accounts @tagderlogistik wurden in den Timelines von 5000 Menschen angezeigt. Die Interaktionsquote lag bei 3,7 Prozent, teilt der Initiator des Aktionstags, die Bundesvereinigung Logistik (BVL) mit. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr besuchten nach BVL-Angaben rund 23.000 Menschen rund 270 Unternehmen und Organisationen in Deutschland und 15 weiteren Ländern.

Aktion #Logistikhilft gestartet

Die Corona-Krise macht sichtbar, was schon seit 13 Jahren die Botschaft des Aktionstages „Tag der Logistik“ ist: Logistik und Supply Chain-Management sind systemrelevant und sichern die Versorgung unserer Gesellschaft, so die BVL. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und der parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger nutzten den Tag der Logistik, um die Aktion „Logistik hilft“ offiziell zu starten, unter anderem per Live-Stream aus dem Rhenus Logistics Center Großbeeren bei Berlin (VerkehrsRundschau berichtete). Ziel der Aktion ist es, die Situation für Lkw-Fahrer an Rampen, Grenzen und auf den Rasthöfen zu verbessern.

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Neuer positiver Blick der Öffentlichkeit

Bei den meisten Events am Tag der Logistik wurde laut der BVL auch das veränderte Image, der neue, positive Blick der Öffentlichkeit auf die Logistik deutlich. In einem Video-Podcast von Amazon mit vier Paketzustellern der „letzten Meile“ sagte einer der Teilnehmer: „Man fühlt sich auch besser. Ich komme nun nach Hause und habe das Gefühl etwas Wichtiges getan zu haben.“ Weitere Highlights unter den Online-Events waren Facebook- oder Instagram-Stories von Auszubildenden der Logistikdienstleistungsunternehmen BLG Logistics und F.W. Neukirch. Virtuelle Rundgänge beim FIR an der RWTH Aachen und durch das Innovationslabor Hybride Dienstleistungen in der Logistik in Dortmund zeigten Beispiele aus der Logistikforschung. Prof. Thomas Wimmer, Vorsitzender des Vorstands der BVL, hielt am Nachmittag bei der Online-Konferenz des Hellenic Institute for Logistics Management einen Fachvortrag zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Logistik in Europa.

Nächster Termin: 15. April 2021

Tatsächlich nutzten viele Unternehmen und Organisationen erstmalig Formate wie ein Webinar, eine Videokonferenz oder eine Facebook-Watch-Party, um mit der breiten Öffentlichkeit zu interagieren. Für den nächsten Tag der Logistik wünscht sich die BVL eine Mischung aus realen Unternehmensbesuchen und virtuellen Angeboten. Termin dafür ist der 15. April 2021.



Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SCHEUER, ANDREAS.

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