Rheinbrücke
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Wer unerlaubt mit einem Lkw über gesperrte Brücken fährt, soll künftig stärker zur Kasse gebeten werden

©Oliver Berg/Picture Alliance

Strafverschärfung für Lkw-Fahrten über gesperrte Brücken geplant

Laut einem Medienbericht soll das Bußgeld von bisher 75 Euro auf 500 Euro angehoben werden. Zusätzlich droht ein Führerscheinentzug.

Berlin. Lastwagenfahrer, die über marode und daher für sie gesperrte Brücken fahren, sollen nach einem Zeitungsbericht deutlich härter bestraft werden. Solche Verstöße sollten künftig mit einem Bußgeld von 500 Euro und einem zweimonatigen Führerscheinentzug geahndet werden, berichtet die „Saarbrücker Zeitung” (Montag). Bisher beträgt das Bußgeld 75 Euro.

Laut Zeitung geht dies aus einer Verordnung des Bundesverkehrsministeriums von Alexander Dobrindt (CSU) hervor. Demnach würden die Lkw-Verkehrsverbote zum Schutz der Infrastruktur „in erheblichem Umfang nicht beachtet”. Allein bis zu 1000 Laster überquerten täglich unerlaubt die Rheinbrücke der Autobahn A 1 bei Leverkusen. Bundesweit gebe es eine Vielzahl ähnlicher Fällen. Von den rund 39.000 Autobahn- und Fernstraßenbrücken sind laut dem Bericht rund 6000 in „nicht ausreichendem” oder gar „ungenügendem” Zustand. (dpa)

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Dobrindt, Alexander, Lkw-Fahrverbote, Verkehrsinfrastruktur Bau & Finanzierung, Behörde – Bundesverkehrsministerium