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Es geht wieder aufwärts: Die Erwartungen in der Logistikwirtschaft sind für 2014 sehr positiv

©DB AG/Heiner Müller-Elsner

Stimmung in der Logistikwirtschaft steigt

Logistikindikator von BVL/IfW sagt der Branche einen Aufschwung im kommenden Jahr voraus.

Bremen/Kiel. Nach vielen anderen Marktumfragen in der Logistikbranche deuten auch die Ergebnisse der Befragung zum Logistikindikator auf einen Aufschwung. Der Gesamtklimawert, den das Institut für Weltwirtschaft (IfW) im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik (BVL) berechnet, ist im vierten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorquartal um 10,3 Punkte auf 132,4 Punkte geklettert. Das ist der vierte Anstieg hintereinander.

Besonders ausgeprägt war die Klimaverbesserung auf Seiten der Logistikdienstleister, die fast drei Viertel zum Gesamtanstieg beitrugen. Damit ist das Klima unter den Dienstleistern mit 133,5 Punkten das erste Mal seit dem zweiten Quartal 2012 auch wieder besser als unter den befragten Logistikern von Industrie und Handel (131,4 Punkte).

BVL erwartet für 2014 ein Umsatzwachstum zwischen einem und drei Prozent

Nachdem im bisherigen Jahresverlauf die Erwartungen auf 12-Monatsfrist der Lageeinschätzung vorauseilten, konnte der Lageindikator gegenüber der Erwartungskomponente wieder etwas aufholen (Lageverbesserung um 12,2 Punkte auf 127,2 Punkte gegenüber einem Erwartungsplus von 8,3 Punkte auf 137,7 Punkte). „Insgesamt stützt sich damit das Bild einer kräftigen Logistikkonjunktur auf ein breites Fundament der Befragungsmatrix“, heißt es in der Analyse des IfW. Auch in der BVL werden die Ergebnisse positiv bewertet. „Für 2014 kann von einer weiteren Zunahme der Umsätze zwischen einem und drei Prozent ausgegangen werden“, lautete der Kommentar von Raimund Klinkner,Vorsitzender des BVL-Vorstands, angesichts der Befragungswerte.

Die Aufwärtsentwicklung soll sich zu Beginn des neuen Jahres fortsetzen: Per Saldo rechnen 33 Prozent der befragten Logistikdienstleister und jeder zehnte befragte Logistiker aus Industrie und Handel mit einer weiteren Verbesserung der Geschäftslage in den nächsten drei Monaten. Bei den Logistikdienstleistern haben sich die Zahlen zu der Kapazitätsauslastung sowie zu den grenzüberschreitenden Auftragseingänge deutlich positiv entwickelt. Die Erwartungen auf Frist der nächsten 12 Monate setzten ihren in diesem Jahr zu verzeichnenden Aufwärtstrend fort (Verbesserung um 10,7 auf 139,2 Punkte). Die abermals merklich optimistischere Auftrags- und Geschäftseinschätzung geht mit einer deutlich höheren Investitionsbereitschaft einher, während die Beschäftigungsabsichten vergleichsweise verhalten bleiben.

Auch bei den konjunkturell weniger volatilen Logistikanwendern in Industrie und Handel haben sich die Expansionssignale verstärkt, wobei sich die Lage- und Zukunftseinschätzungen im Gleichschritt um 6 auf 126,6 beziehungsweise 136,2 Indexpunkte verbessern konnten.

Wermutstropfen Frankreich und Spanien

In Hinblick auf die konjunkturelle Entwicklung im übrigen Euroraum zeigen sich die Befragten beider Marktseiten gleichermaßen skeptisch. 73 Prozent der Logistikdienstleister und 68 Prozent der Logistikanwender spüren in ihren Unternehmen noch kein Anziehen der dortigen Konjunktur. Vor allem Frankreich und Spanien bleiben aus Sicht der Befragten die Sorgenkinder für die wirtschaftliche Entwicklung und damit auch für die mögliche Ausweitung grenzüberschreitender Logistikleistungen. Dass von diesen Ländern in naher Zukunft auch wieder positive Konjunkturimpulse ausgehen könnten, vermuten nur wenige, wobei die Zuversicht bei den Anwendern etwas größer ist als bei den Anbietern. (cd)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special MARKT FÜR TRANSPORT, SPEDITION UND LOGISTIK.

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Markt für Transport, Spedition und Logistik, Verband – BVL


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