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IDS weiter auf Wachstumskurs

Allein in Deutschland haben die IDS-Partnerunternehmen 3,26 Millionen Tonnen an Güter bewegt

©IDS Logistik

Starkes Wachstum bei IDS – Aussichten allerdings verhalten

Im Geschäftsjahr 2019 konnte die Stückgutkooperation IDS Logistik ihren Umsatz deutlich steigern. Im laufenden Geschäftsjahr sind die Aussichten für den Exportbereich allerdings verhalten.

Kleinostheim. Die Stückgutkooperation IDS Logistik ist im Geschäftsjahr 2019 weiter kräftig gewachsen. Das Unternehmen transportierte im abgelaufenen Geschäftsjahr 14,7 Millionen Sendungen. Das seien 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr, so das Unternehmen. Der Umsatz erhöhte sich um 10,4 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro.

Allein in Deutschland hätten die IDS-Partnerunternehmen 3,26 Millionen Tonnen Güter bewegt. Das sind laut Unternehmen rund elf Prozent mehr als im Vorjahr. Die Sendungen im nationalen Geschäft seien um 5,4 Prozent gestiegen. Maßgeblich trug hier das Privatkundengeschäft mit einem Wachstum von 20 Prozent bei. Trotz nicht unerheblicher Unsicherheiten im europäischen und weltweiten Handel konnte IDS auch sein internationales Geschäft mit über zehn Prozent deutlich steigern.

Die positive Geschäftsentwicklung spiegelt sich laut IDS auch in den gestiegenen Zahlen der Mitarbeiter sowie im Fuhrpark wider. So erhöhte sich die Mitarbeiterzahl in 2019 um 9,5 Prozent auf 7299 Mitarbeiter. Die Anzahl der Nahverkehrsfahrzeuge stieg um 1,8 Prozent, die Wechselbrücken und Sattel nahmen um 4,7 Prozent zu.

Ausbau der Kapazitäten

Bereits Anfang 2019 ging mit dem Kühne + Nagel-Depot München ein zweiter Standort in der bayerischen Landhauptstadt an den Start. Damit habe IDS seine Strategie weiter umgesetzt, in Metropolregionen mit einer Standort-Doppelbesetzung die Netzstabilität und Qualität zu sichern. Dazu verdichte das neue Geis-Depot in Lichtenfels als 50. Standort das IDS-Netz zwischen den Standorten Hof, Nürnberg und Bad Neustadt (Saale).

Hierdurch wie auch durch Neu- und Erweiterungsbauten erhöhte sich die Gesamtumschlagsfläche im IDS-Netz laut Unternehmen um gut 17.000 Quadratmeter. Außerdem wurde Zentral-Hub des Unternehmens in Neuenstein erweitert. Mit 23 zusätzlichen Toren und einer weiteren Nutzfläche von 3000 Quadratmetern habe IDS die Kapazitäten geschaffen, rund 50 bis 60 Prozent mehr an Sendungsvolumen hier abwickeln zu können.

Verhaltene Aussichten für 2020

Aufgrund der Konjunkturentwicklung seit Herbst 2019 gehe IDS für das laufende Geschäftsjahr von einem stabilen Mengenaufkommen auf Vorjahresniveau aus. Für den Exportbereich erwartet das Unternehmen eine eher verhaltene Entwicklung – nicht zuletzt aufgrund des Brexits und der weiter schwellenden Handelskonflikte mit den USA

Im laufenden Geschäftsjahr will IDS seine Digitalisierungsprojekte weiter vorantreiben, die Attraktivität des Netzes für Fahrer weiter erhöhen sowie konkrete Antworten auf die Energiewende entwickeln. (ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special MARKT FÜR TRANSPORT, SPEDITION UND LOGISTIK.

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Markt für Transport, Spedition und Logistik, IDS Logistik


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