Abbiegeunfall
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Durch Veränderungen an den Fahrzeugen könnte der tote Winkel ausgemerzt und Unfälle verhindert werden

©Peter Wuest/rtn/dpa/picture-alliance

STÄDTE VERLANGEN VON DER EU SICHERERE LKW

Vor allem der große tote Winkel von Lkw gefährdet Radfahrer und Fußgänger. 18 Europäische Städte fordern daher von der EU schärfere Sicherheitsstandards.

Brüssel. Berlin, Münster und 16 andere europäische Städte fordern gemeinsam von der EU schärfere Sicherheitsstandards für Lastwagen, um Fußgänger und Radfahrer besser zu schützen. Dabei geht es vor allem darum, durch Veränderungen an den Fahrzeugen den sogenannten toten Winkel auszumerzen. Vertreter der Städte schrieben dazu einen am Donnerstag veröffentlichten Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

Der Verband Transport & Environment in Brüssel erläuterte, derzeit gebe es keine Vorschriften, wie groß das Sichtfeld für Lkw-Fahrer sein müsse. Einige Hersteller bauten aber bereits Fahrzeuge mit niedriger Fahrerkabine, bei denen die Sicht besser sei. Die EU sei dafür zuständig, das einheitlich zu regeln. Sie habe die Standards zuletzt 2009 angepasst und Neuerungen seitdem verschoben. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special VERKEHRSSICHERHEIT IM LKW-VERKEHR.

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