Raststätte

Weil die Gastronomie geschlossen ist, ist es an einigen Raststätten nicht möglich, die sanitären Einrichtungen zu nutzen

©Armin Weigel/dpa/picture-alliance

Staatssekretär: Alle Sanitäranlagen für Lkw-Fahrer öffnen

Der hessische Verkehrsstaatssekretär Jens Deutschendorf fordert, dass Fahrer an Raststätten und an Verladestellen uneingeschränkten Zutritt zu Toiletten und Duschen erhalten sollen.

Wiesbaden. Hessens Verkehrsstaatssekretär Jens Deutschendorf (Grüne) fordert eine uneingeschränkte Nutzung von Sanitäranlagen für Lkw-Fahrer an allen Autobahn-Raststätten und in den belieferten Unternehmen. „Wir brauchen gerade jetzt genügend und gesunde Fahrerinnen und Fahrer, damit die Lieferketten weiter verlässlich funktionieren. Dafür ist es unerlässlich, dass sie ausreichend Gelegenheit zur Einhaltung der Hygienevorschriften haben“, appellierte Deutschendorf am Montag in Wiesbaden.

Nach Angaben des Fachverbandes Güterkraftverkehr und Logistik in Hessen und des Speditions- und Logistikverbandes Hessen/Rheinland-Pfalz (SLV) berichten derzeit viele Fahrer davon, dass ihnen wegen der Corona-Krise an einigen Raststätten sowie an Abhol- und Bestimmungsorten der zu transportierenden Waren die Nutzung der sanitären Einrichtungen verweigert wird.

Deutschendorf nahm daher die Unternehmen in die Pflicht: „Wichtig ist, dass Fahrer an den Be- und Entladestellen Zugang zu Toiletten und Waschräumen haben. Häufiges Händewaschen ist in der jetzigen Situation ein vorbeugender Schutz und muss für alle Fahrer gewährleistet sein.“

Brummi-Hotline bei Problemen

Die Lkw-Fahrer können sich bei Problemen an Rastanlagen an eine Brummi-Hotline (0800-9 555 777) wenden.

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-FAHRER & BERUFSKRAFTFAHRER.

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Lkw-Fahrer & Berufskraftfahrer, Corona Epidemien & Seuchen – Transport und Logistik


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