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Tunnelbaustelle Rastatt

Das „Rastatt-Desaster” fordert die Speditions- und Logistikbranche massiv

©Uli Deck/dpa/picture-alliance

SPD fordert Notfallfonds wegen Rastatt-Desaster

SPD-Verkehrspolitiker Martin Burkert fordert vom Bundesverkehrsministerium, betroffene Unternehmen bei finanziellen Risiken nicht alleine zu lassen.

Berlin. Die SPD unterstützt die Forderung von Logistikverbänden nach einem Notfallfonds für das von der Sperrung der Rheintalstrecke betroffene Güterkraftverkehrsgewerbe. Unternehmen, die ihre Transporte von der Straße auf die Schiene verlagerten, dürften bei finanziellen Risiken nicht allein gelassen werden, betonte der SPD-Verkehrspolitiker Martin Burkert im Gespräch mit der VerkehrsRundschau. Es sei jetzt Aufgabe des Bundesverkehrsministeriums, einen Notfallfonds einzurichten. Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Bundestages betonte mit Blick auf die neue Wahlperiode, zu der erforderlichen Verkehrswende gehöre eine stärkere Förderung des Schienengüterverkehrs. Ohne ein starke Schiene sei das Ziel „weg vom Öl“ bis 2050 nicht zu erreichen.

Dobrindt soll sich für Entschädigungszahlungen einsetzen

Mehrere Verbände, darunter der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) und der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV), hatten Schäden der mittelständischen Transportunternehmen in Millionenhöhe beklagt und die Einrichtung eines Notfallfonds gefordert. Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) solle sich bei der Deutschen Bahn für finanzielle Entschädigungszahlungen einsetzen. Der BGL hatte außerdem um Nachsicht bei Kontrollen gebeten, wenn sich herausstelle, dass Unternehmen aufgrund des „Rastatt-Desasters“ Arbeitszeitregelungen im Vor- bzw. Nachlauf zum Kombinierten Verkehr Straße/Schiene nicht einhalten könnten. (jök)

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Railcargo & KV, Stau, Streik und Unwetter, Partei – SPD


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