Velocarrier

Ein Lastenrad des Tübinger Last-Mile-Transportdienstes VeloCarrier

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Smart City Loop steigt bei Last-Mile-Logistiker ein

Smart City Loop, Entwickler von unterirdischen Transportlösungen für die vorletzte Meile, will mittels einer Beteiligung an dem Innenstadtlogistiker VeloCarrier künftig auch die letzte Meile abdecken.

Hamburg. Seit 2019 arbeitet Smart City Loop an einer Machbarkeitsstudie für ein Ver- und Entsorgungssystem in Hamburg, bei dem palettierte Güter automatisiert durch unterirdische Fahrrohrleitungen zu innenstädtischen City Hubs transportiert werden sollen. Nun wird das Projekt in Richtung Letzter Meile weiterentwickelt: wie Smart City Loop meldet, hat man sich im März 2020 als Gesellschafterin an VeloCarrier aus Tübingen beteiligt.

Der Innenstadtlogistiker startete 2015 den operativen Betrieb mit zwei Elektro-Lastenrädern, der Fokus lag zunächst auf der Beförderung von Sendungen aus dem Stückgutbereich. Ab 2018 erfolgten dann auch die ersten Transporte für den Lebensmittelhandel auf der letzten Meile. Parallel wurden neue Standorte aufgebaut, derzeit betreibt VeloCarrier White-Label-Hubs in zehn Städten. Es wurden eigene Cargo-Bikes, individuelle Aufbauten wie Wechselbrücken und Sattelzug sowie Aufbauten für den Transport von tiefgekühlter Ware entwickelt. Für 2020 plant VeloCarrier den Einsatz von Lastenrädern mit Brennstoffzellentechnologie.

Start der Zusammenarbeit in Hamburg

„Mit VeloCarrier steht jetzt ein schlagkräftiger Partner mit seiner Kompetenz und Erfahrung auf der letzten Meile an unserer Seite. Wir decken damit die Themen vorletzte Meile, City Hub und letzte Meile ab. Zusammen werden wir nun die erste Anlage in Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg in Angriff nehmen“, kündigt Christian Kühnhold, Geschäftsführer von Smart City Loop, an. (mh)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special HANDELSLOGISTIK & E-COMMERCE.

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Handelslogistik & E-Commerce, Logistikregion Hamburg


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