In Rotterdam erfolgte die Bunkerung von LNG gleichzeitig mit dem Be- und Entladen des Schiffes

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Simultane LNG-Bunkerung auf einem Containerschiff

In Kooperation mit Shell und dem Hafen von Rotterdam hat Containerships LNG gebunkert und gleichzeitig Lade- und Löscharbeiten durchgeführt.

Rotterdam. Am Donnerstag, 4. Juli, hat das Unternehmen Containerships eine so genannte SIMOPS-Bunkerung (SIMOPS steht für „Simultaneous Operations“) auf dem LNG-Schiff „Containerships-Nord“ im Hafen von Rotterdam durchgeführt. Dabei erfolgte die Ship-to-Ship-Bunkerung von LNG gleichzeitig mit dem Be- und Entladen des Schiffes. Nach Angaben des Unternehmens, einer Tochtergesellschaft der CMA CGM Group, war dies das erste Mal, dass auf einem Containerschiff in Europa eine Ship-to-Ship-Bunkerung im SIMOPS-Verfahren ausgeführt wurde.

Containerships arbeitet bei diesem Verfahren mit dem Bunkerlieferanten Shell, dem Hafen Rotterdam und dem Terminal RST zusammen. Während des Vorgangs nahm das Schiff rund 200 Tonnen Flüssigerdgas auf. Mit SIMOPS könne der Aufenthalt des Schiffes im Hafen reduziert und operative Störungen vermieden werden, erklärte Containerships.

Bis 2022 sollen 20 LNG-Schiffe Teil der Flotte der CMA CGM Group sein, darunter neun 22.000-TEU-Schiffe, die ab 2020 abgeliefert werden sollen, teilte das Unternehmen mit. (tb)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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