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Siemens VDO trennt sich von Flottentelematik

Der südafrikanische Automobilzulieferer CI OmniBridge übernimmt globalen Vertrieb der FM-Bordcomputerlösungen

Schwalbach. Der Automobilzulieferer Siemens VDO Automotive hat den Geschäftsbereich Flottentelematik verkauft und trennt sich damit von den Bordcomputerlösungen für Nutzfahrzeuge. Nicht berührt von der Transaktion sind die Siemens-Tachografenlösungen, die Fahrzeugelektronik und der Bereich Mautboxen. Der Produktbereich Flottentelematik wurde von dem südafrikanischen Automobilzulieferer CI OmniBridge übernommen, der die Lösungen zunächst weiterhin unter dem Markennamen VDO weltweit vertreiben will. Siemens VDO hat die Flottenmanagement-Produkte der FM-Reihe nicht selbst entwickelt sondern seit 1997 lediglich zugekauft und unter eigenem Namen vertrieben. Entwickelt wurden die Systeme, zu denen Bordcomputer und Software zählen, vom Unternehmen CI OmniBridge, das mit dem jüngsten Deal den Vertrieb seiner Produkte nun in eigene Hände legt. Für den Vertrieb nutzt der neue Eigentümer das bestehende Siemens VDO Vertriebsnetz sowie eigene Kanäle. Wie CI OmniBridge mitteilt, wird in Deutschland eine eigene Niederlassung eröffnet, über die mit den übernommenen Siemens-Mitarbeitern bestehende Telematik-Kunden weiterhin betreut werden. Übernommen wurden außerdem die britischen Siemens-VDO-Tochterunternehmen Datatrak und One-Stop-Shop. Insgesamt wurden für die Übernahme fünf Millionen Pfund (7,35 Millionen Euro) bezahlt. CI OmniBridge ist ein Tochterunternehmen des südafrikanischen Automotive-Konzerns Control Instruments, das sich auf Lösungen für das Flottenmanagement spezialisiert hat und insgesamt über 300.000 installierte Bordcomputer vorweisen kann. (diwi)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SIEMENS LOGISTIK.

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Siemens Logistik, VDO


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